Handball-Oberliga Frauen: Letztes Heimspiel am Samstag gegen Hannover-Badenstedt II

NHC will zurück auf Platz vier

Ab durch die Mitte: Marie Barnkothe (am Ball) trifft mit ihren NHC-Kolleginnen auf die HSG Hannover-Badenstedt II. Foto: zhp

Northeim. Zu ihrem letzten Heimspiel in dieser Saison erwarten die Handball-Oberliga-Frauen des Northeimer HC am Samstag um 17.30 Uhr in der heimischen Schuhwallhalle die Reserve der HSG Hannover-Badenstedt.

Die Northeimerinnen, die nach ihrer knappen 22:23-Niederlage bei TuS Bergen mit 28:20 Punkten auf den fünften Platz abgerutscht sind, wollen sich mit einem Sieg wieder auf den vierten Rang verbessern. Dafür benötigen sie aber nicht nur einen Sieg im Heimspiel gegen die HSG Hannover-Badenstedt, sondern auch im abschließenden Saisonspiel am 13. Mai beim VfL Wolfsburg. Außerdem müsste der aktuelle Vierte, der Nachbar HG Rosdorf-Grone, einen Punkt abgeben.

Das Spiel am Samstag zwischen dem NHC und der HSG Hannover-Badenstedt könnte reich an Toren werden. Bereits im Hinspiel gab es insgesamt 68 Treffer, als der NHC die Reserve des Zweitbundesligisten 37:31 besiegte. Seitdem sind aber einige Monate vergangen, in denen die lange Saison bei den Northeimerinnen Spuren hinterlassen hat – auch bei den Leistungsträgerinnen.

Dennoch will sich der NHC mit einem Sieg von seinen Fans verabschieden. Allerdings werden die Gastgeberinnen nicht in stärkster Besetzung antreten können. Fehlen werden Sina Barnkothe und Merle Ziegler. Dafür ist Michelle Thielebeule wieder dabei, die sowohl auf Außen als auch am Kreis spielen kann.

Vorteil der Gäste, die aktuell Siebter sind, sind die homogen besetzte Mannschaft sowie die intakte Moral. Ihre Abwehr steht aber nicht immer sattelfest. Die Hannoveranerinnen kassierten in dieser Saison bereits 665 Tore. Zum Vergleich: Der NHC musste bislang 562 Treffer hinnehmen. Barnkothe wünscht sich, dass seine Spielerinnen diese Schwäche mit schnellen Gegenstößen nutzen, um zu einfachen Toren zu gelangen.

Mit Blick auf die nächste Saison sagte der Trainer, dass die Mannschaft in der bisherigen Formation weitermachen wird. Verabschiedet wird am Samstag aber Co-Trainer Kai Strupeit, der sich aus familiären Gründen vom Traineramt zurückzieht. Barnkothe hofft, dass er in der kommenden Saison weiter für die aufgestiegene Drittliga-Mannschaft der Männer als Spieler zur Verfügung stehen wird. (zhp)

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