Handball 3. Liga Männer: NHC-Keeper Frederik Stammer im HNA-Interview

„Wir holen die Punkte“

Ein neuer Mann im Tor: Der Däne Frederik Stammer wird in dieser Saison neben Marcel Armgart und Lennart Gobrecht das Northeimer Gehäuse hüten. Sonntag geht es bei der Heimpremiere gegen Baunatal. Foto: zhp

Northeim. Mit dem 21 Jahre alten Torwart Frederik Stammer spielt erstmals ein Handballer aus Dänemark in den Reihen des Northeimer HC. Vor der Heimpremiere in der 3. Liga am Sonntag ab 17 Uhr in der Schuhwallhalle gegen Eintracht Baunatal haben wir uns mit dem 1,89 Meter großen und 88 Kilogramm schweren Keeper unterhalten.

Stammer hat zuletzt beim dänischen Zweitligisten SUS Nyborg gespielt. Nach Northeim kam er über einen Spielervermittler. Er hat zunächst für ein Jahr unterschrieben und bildet mit Marcel Armgart und Lennart Gobrecht das Torwart-Trio des Aufsteigers.

Herr Stammer, wie schätzen sie die Northeimer Chancen in der 3. Liga ein?

Frederik Stammer: Wir haben alle Möglichkeiten, in der 3. Liga zu bleiben. Auch wenn wir in unserem ersten Spiel in Gelnhausen verloren haben, haben wir gezeigt, dass wir die bessere Mannschaft waren.

Jetzt wartet das erste Heimspiel. Wie läuft’s am Sonntag?

Stammer: Ganz klar: Wir holen natürlich gegen Baunatal unsere ersten beiden Punkte. Davon bin ich absolut überzeugt.

Sie sind erst wenige Wochen in Northeim. Sind sie schon so richtig beim NHC angekommen?

Stammer: Die Kommunikation mit den Verantwortlichen bei den Verhandlungen war sehr gut. Da war es für mich nicht so schwer, sich zu entscheiden. Und die Mannschaft hat mich sofort gut aufgenommen.

Wie bewerten Sie das Spiel Ihres neuen Vereins?

Stammer: Ich liebe die Philosophie, die der NHC vertritt. Schnelle Spieler, schnelle Mitte und schnelle erste und zweite Welle.

Wo sehen Sie Ihre Stärken?

Stammer: Ich bin mit meinen 1,89 Metern nicht so groß. Das versuche ich durch Beweglichkeit und Schnelligkeit auszugleichen.

Klappt das Zusammenspiel mit der Abwehrreihe schon?

Stammer: Unser Trainer sagt, Kommunikation ist alles. Wir müssen viel miteinander sprechen. Ich kann der Abwehr helfen, beispielsweise bei der 3:2:1-Deckung. Da habe ich von hinten die bessere Übersicht. Aber es wird immer besser und besser.

Was machen Sie, wenn sie nicht gerade Handball spielen?

Stammer: Ich arbeite beim Fruchthof in Northeim in der Qualitätskontrolle. Die Stadt gefällt mir. Meine Wohnung an der Göttinger Straße ist durch den Verkehr aber laut. Das bin ich nicht gewohnt. Ich bin in Munkebo, einer kleinen Stadt, aufgewachsen. Dort leben meine Eltern. Wir sind eine Handballerfamilie.

Und wie sehen die Planungen aus, falls es im Handball nicht weiter nach oben geht?

Stammer: Ich könnte mir vorstellen, zur Polizei zu gehen oder Ökonomie zu studieren. (zhp)

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