Handball 3. Liga Männer: Der Northeimer HC reist am Samstag zum TV Germania Großsachsen

Als Zweiter geht’s zum Schlusslicht

Weite Fahrt zum Schlusslicht: Marlon Krebs und sein Northeimer HC müssen Samstag nach Baden-Württemberg. Archivfoto: zhp

Northeim. Die Drittliga-Handballer des Northeimer HC müssen zu ihrem nächsten Auswärtsspiel bis fast vor die Tore von Heidelberg reisen. Gastgeber am Samstag ab 20 Uhr ist der TV Germania Großsachsen in Hirschberg/Großsachsen an der Bergstraße.

Trainer Carsten Barnkothe warnt angesichts der Tabellensituation davor, von einem leichten Spiel beim Schlusslicht auszugehen. „Das ist nur eine Momentaufnahme. Wir stehen zwar auf dem zweiten Platz, das hat so früh in der Saison aber noch keine große Aussagekraft.“

Großsachsen hatte zum Auftakt 30:28 in Baunatal gewonnen, dann jedoch Niederlagen gegen Rodgau Nieder-Roden (23:28), Bruchköbel (20:23) und Coburg II (24:32) kassiert. Nicht ganz unschuldig daran waren jedoch Verletzungen wichtiger Spieler, wie beispielsweise Kreisläufer Philipp Ullrich, der als einer der Hauptakteure gilt. Der TV-Kader füllt sich aber nach Barnkothes Informationen wieder.

Angesichts der roten Laterne stehen die Gastgeber am Samstag unter Druck. Ihr Trainer Stefan Pohl ließ dann auch über die Internetseite des Vereins verbreiten: „Wir brauchen ein Erfolgserlebnis, damit das Selbstvertrauen zurückkehrt.“

Doch nicht nur die 60 Minuten auf dem Spielfeld dürften für die Northeimer anstrengend werden, sondern auch die Anreise. „Wir starten mit dem Bus um 13 Uhr, damit wir nach der über 300 Kilometer weiten Tour die Strapazen aus den Knochen bekommen. Schön wäre es, wenn wir keinen Stau hätten“, sagt Barnkothe. Erschwert wird das Gastspiel in Baden-Württemberg durch eine immer länger werdende Verletztenliste. Nach Christian Stöpler, der inzwischen an Kreuzband und Meniskus operiert worden ist, Kai Strupeit und Jannis Wilken hat sich nun auch noch Max Berthold im Training eine Bänderverletzung am Fuß zugezogen und muss passen.

Positiv: Der Kader ist gleichmäßig gut besetzt. „Die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir für unsere Gegner schwer auszurechnen sind, weil wir immer wieder gute, neue Spieler bringen können.“ (zhp)

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