SG 09 Kirchhof erwartet TuS Lintfort

Diese Trainerin ist seit 19 Jahren im Amt

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Bettina Grenz-Klein: Trainerin des TuS Lintfort

Kirchhof/Lintfort. Im Jahr 2000 reifte Christian Denk, der heutige Chefcoach der SG 09 Kirchhof, als Handball-Talent in der A-Jugend der SG Melsungen/Kirchhof. 

Trainer war Gernot Weiss, der spätere Meistermacher bei der SG 09. Christin Kühlborn, die jetzige Kapitänin der Löwinnen, lernte 2000 in Kirchhofs E-Jugend das Einmaleins ihrer Lieblingssportart. Und beim TuS Lintfort, der zum ersten Mal in der 2. Bundesliga in der Melsunger Stadtsporthalle zu Gast ist (Samstag 18 Uhr) übernahm zeitgleich vor 19 Jahren Bettina Grenz-Klein das Zepter – und ist immer noch Trainerin des Teams aus Kamp-Lintfort am westlichsten Rand des Ruhrgebiets.

Die Trainerin

Bettina Grenz-Klein (52) ist in Lintfort eine lebende Legende. 1976 trat sie in den Verein ein, reifte auf der Königsposition auf Halblinks und spielte bis 2000 in der ersten Mannschaft. Danach wurde sie Trainerin. Die B-Lizenz-Inhaberin schaffte mit dem TuS 2004, 2007, 2010, 2016 und 2018 den Aufstieg in die 2. Liga. Ihr Ehemann Ulrich Klein ist der Vorsitzende, Tochter Naina als Jugendnationalspielerin eine Hoffnungsträgerin auf Halblinks.

Der Kader

Mit Annefleur Bruggemann und Naina Klein sind zwei Top-Talente mit Zweitspielrecht von Bayer Leverkusen an Bord. Klein zog sich am 29. September jedoch eine schlimme Knieverletzung zu und fehlt ebenso wie die zweite Halblinke Inske Kuik (Knorpelschaden). Dort springt nun Allzweckwaffe Loes Vandewal ein, die technisch versiert mit 97/45-Treffern Dritte der Torjägerliste ist. Den Mittelblock bilden mit Linksaußen Eva Legermann und Kreisläuferin Vanessa Dings zwei Dauerbrennerinnen, die ihre zwölfte (Dings) beziehungsweise fünfte (Legermann) Saison unter Grenz-Klein spielen.

Das Saisonziel

„Schön wäre, wenn wir zur Abwechslung mal nicht direkt wieder absteigen“, betont Grenz-Klein süffisant.

Die Form

Mit 8:18-Punkten steht Lintfort nicht schlecht da. Das sind nur vier Zähler weniger als Kirchhof. Auffällig: „Wir verkacken die Big Points“, sagt Grenz-Klein mit Blick auf viele Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten, während es Siege gegen Mainz (37:34) und Berlin (28:22) aus der oberen Tabellenhälfte gab. 

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