Wuppertal ist angeschlagen

SG 09 Kirchhof braucht im DHB-Pokal wieder Heimstärke

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Die Objektive werden geschärft: Greta Kavaliauskaite und die SG 09 Kirchhof bestreiten am Sonntag ihr erstes Pflichtspiel. 

Für Kirchhofs Coach Christian Denk ist’s „ein Pflichtspiel mit Testcharakter“, für Wuppertals Trainerin kommt die Partie schlichtweg „zwei Wochen zu früh“. Der Grund: Vor dem Vergleich der beiden Zweitligisten SG 09 Kirchhof und TVB Wuppertal  im DHB-Pokal (So. 15.30 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen) plagen beide Teams Personalsorgen.

Ein Umstand, den die Gastgeberinnen wohl besser verkraften. „Für die acht verbliebenen Feldspielerinnen ist es doch perfekt, dass sie viele Minuten kriegen und sich beweisen können“, gibt sich Denk kämpferisch. Zumal Verstärkung in Sicht ist. 

Marie Borgolte wurde verpflichtet

Kirchhof hat Marie Borgolte verpflichtet. Das ist ein 21-Jährige Außen mit einer Besonderheit, weil sie beidhändig rechts wie links wirbeln kann. Borgholte kommt von Oberligist TVG Kaiserau und lief davor für Drittligist Solingen-Gräfrath auf. Mit Emilia Prauss und Marie Sauerwald rücken am Sonntag zudem zwei 16-Jährige aus dem Juniorteam ins Aufgebot.

„Wir müssen wieder heimstärker werden und wollen unseren Zuschauern weitere Pokalspiele bietet“, gibt Denk die Marschroute vor. Der letzte Vergleich beider Mannschaften ist kein halbes Jahr her und verbunden mit einer 32:33-Niederlage für die SG 09. Den Unterschied machte dabei am 16. März Torfrau Natascha Krückemeier mit 26 Paraden aus. Und mit Dana Centini steht Wuppertal ein zweiter starker Rückhalt zur Verfügung. Somit müssen sich Neuzugang Nela Zuzic und ihre Kolleginnen Frederikke Siggaard sowie Paula Küllmer mächtig strecken, um den Vergleich zwischen den Pfosten für sich zu entscheiden.

Nur Knippert ist im TVB-Rückraum fit

Wer das neue Kirchhöfer Trio gefährdet, ist offen. Die mit Zweitspielrecht verpflichtete Annefleur Bruggemann ist mit ihrem Stamm-Verein Bayer Leverkusen im Einsatz. Natalie Adeberg (Komplikationen nach Unterarmbruch) fehlt sicher. Ramona Ruthenbeck (nach Kreuzbandriss) hat bislang nur Siebenmeter geworfen und Melina Fabisch (Daumen) verpasste zuletzt drei Wochen Training. Da Silvia Szüsz zweieinhalb Jahre wegen eines Totalschadens im Knie mehr oder minder verpasste, steht von den sechs Rückraumspielerinnen lediglich die aufstrebende Luisa Knippert uneingeschränkt zur Verfügung.

„Keine Angst, ich spiele nicht“, nimmt es die neue TVB-Trainerin Dagmara Kowalska als ehemalige polnische Nationalspielerin mit Humor. Und könnte etwa mit zwei Kreisläuferinnen (Anna-Lena Tomlik, Sophia Michailidis) operieren. Eine Variante, die Kirchhof dank der Neuzugänge Jana Schaffrick und Greta Kavaliauskaite ebenso drauf hat.

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