Fußball-Relegation

3:1-Sieg reicht SC Neukirchen nicht zum Aufstieg

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Den Ball im Blick und das zweite Neukirchener Tor auf dem Fuß: Niels Kirchner bot beim 3:1 in Ballhorn eine starke Leistung, die aber nicht mit dem Aufstieg belohnt wurde.  

Balhorn. Der SC Neukirchen gewinnt sein letztes Spiel in der Relegation zur Fußball-Gruppenliga, steigt aber trotzdem nicht auf.

Der Rahmen war großartig, die Kulisse von 300 Zuschauern prächtig und ein Sieg sprang in der Relegation zur Gruppenliga auch heraus. Trotzdem reichte es für den SC Neukirchen zum Aufstieg. Der gewann zwar mit 3:1 (2:0) beim SV Balhorn, doch durch das 0:0-Remis im Parallelspiel zwischen Edertal und Herleshausen blieb dem Kreisoberliga-Zweiten aufgrund des direkten Vergleichs mit dem punktgleichen Team aus Herleshausen (1:2) nur der dritte Rang in der Endtabelle.

Was der SCN in der ersten Halbzeit bot, konnte sich sehen lassen. Gut geordnet mit einem starken Zentrum Niels Kirchner), aggressiv, zweikampfstark und blitzschnell umschaltend bei Balleroberung wurde der Gastgeber kalt erwischt. Schon nach einer Minute traf Steffen Fink, herrlich aufgelegt von Florian Klagholz, zum 0:1.

Trotzdem war diesem Führung nur ein unzureichender Ausdruck von Neukirchens Dominanz. Immerhin traf der starke Niels Kirchner nach tollem Direktspiel zum 0:2 (20.). Bei einer der wenigen Chancen des SVB, verpasste Alexander Wicke die Flanke von Dennis Moskaltschuk nur knapp. Arnold Weich (8., 39.) und Niels Kirchner mit Lattenknaller (43.) verpassten eine höhere Pausenführung.

Klagholz macht alles klar

Im zweiten Abschnitt wachte Balhorn auf und Dennis Moskaltschuk gelang schon nach 55 Minute der Anschlusstreffer. Doch nachdem Reitze (61.) und Wicke (65.) an SCN-Torwart Pascal Gutweiler gescheitert waren, erhöhte der SCN durch Klagholz nach einem schnell vorgetragenen Konter auf 1:3 (68.). Das war die Vorentscheidung, zumal Fabian Mader bei einem Lattenknaller beinahe noch der vierte Neukirchener Treffer gelungen wäre (89.).

Keine Frage, der SCN hatte beim Relegationsfinale noch mal alles versucht. „Ich bin einfach nur stolz auf meine Mannschaft“, lobte Spielertrainer Fink seine Mannen, wusste aber auch, warum seine Mannen letztlich gescheitert waren: „In den beiden Heimspielen der Relegation waren wir einfach zu schlecht.“ (bd)

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