3. Liga

Aufsteiger Gensungen/Felsberg in einer Staffel mit Baunatal

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Freut sich auf die Derbys: ESG-Trainer Arnd Kauffeld.

Da kommt Vorfreude auf. Sieben Jahre nach den letzten Duellen ziehen die heimischen Handballfans in der kommenden Drittliga-Saison wieder die brisanten Lokalderbys zwischen der ESG Gensungen/Felsberg und Eintracht Baunatal in ihren Bann.

Der Aufstieg der Edertaler und die Klasseneinteilung, vorgenommen von der Spielkommission des Deutschen Handball-Bundes, machen‘s möglich, denn die Nachbarn treten beide in der Staffel Nord-West an.

Ganz ungetrübt ist die Freude nicht. „Das Derby ist nur etwas wert, wenn auch Zuschauer kommen dürfen“, gibt ESG-Trainer Arnd Kauffeld zu bedenken. Das ist vom DHB laut Presseerklärung so „gewünscht“, sofern dies „die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie ermöglicht und Hygienekonzept vorliegen.“ Derlei Fragzeichen berühren auch die Aussicht auf 17 Heimspiele. Statt wie zwischenzeitlich erwogen in sechs 12er wird in vier 18er Gruppen gespielt. Zwei der vier Staffelsieger steigen in die 2. Liga auf, die letzten vier Teams aus jeder Staffel ab.

Festgelegt wurde auch der Saisonbeginn für die 72 Männermannschaften: der 3./4. Oktober. „Jetzt haben wir Planungssicherheit“, freut das Gensungens Trainer, für den die Staffel Nord-West mit OHV Aurich, HSV Hannover, l Hannover-Burgwedel, TuS Vinnhorst, ATSV Habenhausen, SG Menden, ASV Hamm-Westfalen II, SGSH Dragons, TuS Spenge, E. Hagen, TuS Volmetal, Team HandbALL Lippe II, GWD Minden II, Ahlener SG, LIT 1912 II und TV Cloppenburg Neuland ist. Außer Baunatal natürlich.

Fritzlar trifft auf alte Bekannte

Die Spielkommission plant, die 60 Frauenteams statt auf vier 15er statt auf fünf 12er Staffeln zu verteilen, was aber noch vom Bundesrat bestätigt werden muss. Die Folge: ein späterer Saisonbeginn (17./18. Oktober), der dem heimischen Vertreter Germania Fritzlar durchaus recht ist. „So müssen wir nur ein oder vielleicht sogar gar kein Heimspiel ausweichen“, erklärt Abteilungsleiter Steffen Schmude angesichts des aktuellen Hallenumbaus, der Mitte/Ende Oktober abgeschlossen sein soll.

Den fehlenden drei Heimspielen trauert er trotzdem noch. Dessen ungeachtet könnte die Saison länger dauern, weil (bei drei Absteigern pro Staffel) drei der fünf Staffelsieger aufsteigen, die per Relegation ermittelt werden müssen. Fritzlar spielt in der Staffel Mitte mit HV Chemnitz, SC Markranstädt, SG Mainz-Bretzenheim, FSV Mainz II, TSG Eddersheim, HSG Gedern-Nidda, HSG Rodgau, HSG Lumdatal, HSG Kleenheim, Halle-Neustadt II, und Thüringer HC II.

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