3. Liga

Germania Fritzlar ersatzgeschwächt zum Tabellenführer

+
Kehrt zum Topspiel in den SVG-Kader zurück: Kreisläuferin Luisa Krüger.

Fritzlar – Hohe Hürde für die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar: Die Domstädterinnen treten am Sonntag (15 Uhr) bei Tabellenführer TSG Eddersheim an. „Für mich der Aufstiegsfavorit Nummer eins“, sagt SVG-Trainer Lucky Cojocar. Und: „Eddersheim hat eine tolle Vorbereitung gespielt und gute, eingespielte Mannschaft.“

Die Schützlinge von Trainer Fischer sind mit 21,8 Jahren Durchschnittsalter eines der jüngsten Teams der Liga. Der personelle Umbruch hat sich bei den Südhessinnen in Grenzen gehalten, nur Anna Lena Kempf (Karriereende) und Linkshänderin Stefanie Güter (zum Zweitligisten SV Werder Bremen) haben den Verein verlassen. Dazugekommen sind die beiden A-Jugendlichen Ariane Hilbig (Budenheim) und Clara Wimmer (Bensheim/Auerbach).

Tobias Fischer setzt auf eine offensiv ausgerichtete 6:0-Abwehrformation mit Lisa Brennigke im Tor. Vor allem im Rückraum ist das Team hervorragend besetzt. Spielmacherin Franziska Feick setzt Kreisläuferin Lena Thoß immer wieder in Szene und ist wie die „Halben“ Hanna Özer und Lilly König stark im Eins-gegen-Eins. Dazu ist die Rückraumlinke König auch aus der zweiten Reihe torgefährlich. Dazu kommt mit Tabea Schweikart eine hochtalentierte Rechtsaußen.

Die personelle Situation bei der Germania ist weiterhin angespannt. Luisa Krüger und Esther Lieber kehren zwar wieder in den Kader zurück. Neben Melina Horn (Karriereende nach Knieverletzung) und Hannah Puntschuh (Kreuzbandriss) fehlt den Domstädterinnen aber Bibiana Huck (krank) und Anna Holeczy (beruflich verhindert). Auch Jana Hoppe steht noch nicht zur Verfügung. Bei Kathleen Nepolsky wird sich kurzfristig entscheiden, ob die Linksaußen eine Option ist. Im Rückraum stehen Coach Cojocar damit nur noch Xenia Ahrend, Maria Kiwa, Janina Dreyer und Lieber zur Verfügung.

Dennoch: Bange machen gilt nicht. „Wir haben schon bewiesen, dass wir auch mit einem kleinen Kader bestehen können“, sagt Cojocar: Sein Rezept lautet: „Wir müssen einen frühen Rückstand vermeiden und wollen die Partie solange wie möglich offen halten.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.