3. Liga

Germania Fritzlar peilt trotz großer Personalprobleme vierten Sieg im vierten Spiel an

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Sprang bisher effektvoll in die Bresche: Rückraumspielerin Maria Kiwa (rechts), die im Fritzlarer Angriff immer mehr Verantwortung übernimmt. 

Fritzlar – „Da müssen wir durch“, lautet die Reaktion von Lucky Cojocar, dem Trainer der Handballerinnen des SV Germania Fritzlar, auf die Verletztenmisere beim heimischen Drittligisten. Der dieser bisher phänomenal trotzte.

Und nun gegen die Zweitliga-Reserve des SV Union Halle-Neustadt (So. 17 Uhr, KHS-Sporthalle) den vierten Sieg im vierten Spiel einfahren will. Vom SVG-Coach ist im Training zur Zeit Fingerspitzengefühl gefragt. „Ich muss aufpassen, dass die Belastung nicht zu viel wird“, sagt Cojocar. Denn die personelle Situation ist weiterhin angespannt. So droht auch Rückraumspielerin Janina Dreyer (Adduktorenprobleme) auszufallen. Gegen Eddersheim stellte sich die Halblinke noch in den Dienst der Mannschaft und biss auf die Zähne. Daneben fehlen weiterhin Jana Hoppe, Kathleen Nepolsky und Hannah Puntschuh (alle Knieverletzung). Chantal Reimbold und Nina Albus aus der SVG-Reserve könnten also wieder ins Team rücken.

Diese Probleme haben die Domstädterinnen SVG-Handballerinnen bisher gut weggesteckt. Neben Spielmacherin Esther Lieber haben sich vor allem Xenia Ahrend und Maria Kiwa zu Leistungsträgerinnen aufgeschwungen. „Sie haben beide große Fortschritte gemacht“, lobt Cojocar die Rückraumspielerinnen. Neben der gut aufgelegten Vanessa Maier im Tor sprangen zuletzt auch Lena Dietrich und Luisa Krüger gerade in der Abwehr effektvoll in die Bresche.

Mit der Zweitliga-Reserve erwartet die SVG auf dem Papier eine vermeintlich leichte Aufgabe, denn der Drittliga-Neuling hat bisher alle seine vier Partien verloren. Dennoch warnt Cojocar vor dem Schlusslicht: „Wir schauen nicht auf die Tabelle. Bei Reserveteams weiß man nie, wer spielt.“

So könnten aus dem Zweitliga-Team Linksaußen Isabell Rösner oder Kreisläuferin Toni Reppe mitreisen. Aufpassen muss die SVG-Offensive vor allem auf die linke Angriffsseite des Teams von Trainer Jan-Henning Himborn, wo insbesondere Justine Schmitz und Lena Smolik für Torgefahr sorgen.

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