3. Liga

Germania siegt souverän und bleibt Tabellenführer

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Abgezogen: SVG-Rückraumspielerin Xenia Ahrend war kaum zu bremsen und trug sechs Treffer zum 27:18-Erfolg über Halle-Neustadt II bei. 

Fritzlar - Die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar haben ihre Siegesserie fortgesetzt. Mit 27:18 (15:9) gewann das Team von Trainer Lucky Cojocar gegen die Zweitliga-Reserve des SV Union Halle-Neustadt.

„Wir haben heute vieles richtig gemacht“, stellte SVG-Coach Cojocar zufrieden fest. Denn die Germania begann in der Offensive mit ordentlich Tempo, vor allem Esther Lieber und Xenia Ahrend stießen mutig in die Lücken und suchten selbst den Abschluss oder legten auf die beiden Außen Lena Dietrich und Bibiana Huck ab. Dazu machte auch Maria Kiwa ihre Sache im rechten Rückraum gut. Über 2:0 (3.) und 4:1 (8.) erspielten sich die Gastgeberinnen eine 7:2-Führung (13.).

Dann leistete sich Fritzlar jedoch eine Schwächephase in der Offensive. „Wir haben unsere Linie etwas verloren“, monierte Cojocar. Bei den Gästen hingegen machte sich die Hereinnahme der Halblinken Julia Redder und von Kreisläuferin Tina Stehlik bemerkbar. Vor allem gegen die Distanzwürfe von Redder fand Fritzlar zunächst kein Mittel. Die Rückraumschützin verkürzte auf 7:8 (18.).

Den richtigen Impuls setzte Coach Cojocar. Denn er vertraute auf sein Bauchgefühl und schickte Vanessa Maier für die bis dato gut aufgelegte Lena Gürbig ins Tor. Und das mit Erfolg, denn Maier parierte prompt einen Strafwurf von Justine Schmitz. „Die beiden Torfrauen sind unser großes Plus“, lobte der SVG-Trainer das Duo. Jetzt nahm auch der Fritzlarer Angriff wieder an Fahrt auf. Anna Holeczy und Lena Dietrich sorgten jeweils mit einem Doppelschlag für die komfortable 15:9-Pausenführung.

Nach Wiederanpfiff ließen die Domstädterinnen keinen Zweifel mehr an ihrer Überlegenheit aufkommen. Ahrend und Meyfarth führten klug Regie, während vor allem Lena Dietrich auf Linksaußen immer wieder gekonnt in Szene gesetzt wurde. Als sie zum 24:15 (51.) traf, war die Partie entschieden.

„Der Ball lief, wir haben ordentlich Tempo gemacht und den richtigen Zeitpunkt zum Torwurf abgewartet“, sagte Cojocar. Und: „Das Spiel aber haben wir in der Abwehr gewonnen.“ Denn da war auf die 6:0-Deckung und das Torwartduo Maier/Gürbig verlass.

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