3. Liga

Janina Dreyer nicht zu halten bei Fritzlars 21:16-Erfolg gegen Chemnitz

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Entwischt: Fritzlars Rückraumspielerin Maria Kiwa (am Ball) lässt hier die Chemnitzer Rechtsaußen Katarzyna Skoczynska stehen und erzielt einen ihrer sechs Treffer.

Die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar haben die Tabellenspitze in der 3. Liga Ost verteidigt. Vor 150 Zuschauern besiegte das Team von Trainer Lazar Constantin Cojocar den HV Chemnitz mit 21:16 (10:8).

„Das Ergebnis ist heute zweitrangig. Mir war wichtig, jeder Spielerin Einsatzzeiten zu geben“, sagte SVG-Coach Cojocar. Der hatte bereits vor dem Anpfiff eine Hiobsbotschaft zu verkraften. Denn Fritzlars Regisseurin Esther Lieber fällt mit einem Meniskusriss länger aus und soll schon kommende Woche operiert werden.

Im Rückraum lag daher viel Verantwortung bei Maria Kiwa und Janina Dreyer. Die Domstädterinnen probierten es mit Luisa Krüger auf der Mitte, die zumeist an den Kreis auflöste. Zunächst fanden die Gastgeberinnen aber nicht in die Partie.

„Wir sind schleppend gestartet, haben zu viele Chancen liegen gelassen und uns für für die gute Abwehrleistung nicht belohnt“, erklärte Dreyer. So verlief die Partie über 3:3 (11.) und 6:6 (21.) zunächst ausgeglichen. Weil Chemnitz die Fritzlarer Unzulänglichkeiten und seine Chancen nicht zu nutzen wusste. Katarzyna Skoczynska traf nur den Pfosten und Lea Gürbig parierte einen Tempogegenstoß von Caroline Rosiak.

Erst jetzt lief es bei der Germania besser. Lorena Lorenz besorgte beim 8:7 (27.) die erste Führung, Maria Kiwa erhöhte wenig später auf 9:7 (29.) Und die erst 16-jährige Hannah Berk erzielte mit einem sehenswerten Treffer aus dem Rückraum die 10:8-Pausenführung. Wobei die Fritzlarerinnen auch vom „Aus“ der HVC-Torjägerin Laura Amtsberg profitieren, die nach einem Zusammenstoß nicht mehr weiterspielen konnte.

Nach Wiederanpfiff sorgten die SVG-Handballerinnen schnell für klare Verhältnisse. Beim 13:8 (43,) hatte sich Fritzlar erstmals klar abgesetzt. Vor allem die Defensive ließ nun kaum noch etwas zu.

Dazu drehten im Rückraum nun Dreyer und Kiwa auf. Vor allem Dreyer stieß mutig in die Lücken und suchte immer wieder den Abschluss, während Kiwa auch aus der zweiten Reihe für Torgefahr sorgte. Als Dreyer zum 19:11 (51.) traf, war die Partie entschieden. Das nutzte der SVG-Trainer dazu, auch den jungen Anamaria Puda und Hannah Grothnes ausgiebig Einsatzzeiten zu gewähren.

Dabei hätte der 17. Fritzlarer Saisonsieg noch deutlicher ausfallen können. Denn in der Schlussphase leistete sich die Germania einige Fehlabspiele und ließ mehrere gute Torchancen liegen. „Es waren ein paar technische Fehler zu viel, aber wir haben das souverän gelöst“, freute sich Cojocar.

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