Germania bleibt Erster

Abwehr und Maier furios bei Fritzlars 27:19 gegen Ketsch II

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Hiergeblieben: Fritzlars Maria Kiwa (links) lässt in dieser Szene Rebecca Berg von der TSG Ketsch aussteigen. Drei Treffer trug die Rückraumspielerin zum 27:19-Erfolg ihrer Mannschaft bei. 

„Das hat richtig Spaß gemacht“, freute sich Spielmacherin Esther Lieber. Und auch Lucky Cojocar, Trainer der Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar, war mit dem Auftritt seiner Mannschaft beim 27:19 (13:9)-Erfolg über die TSG Ketsch II vollkommen zufrieden.

Die Domstädterinnen bleiben damit ungeschlagen Tabellenführer. „Das war ein Start-Ziel-Sieg. Wir haben die Partie dominiert“, freute sich der Rumäne. Allein zu Beginn verlief die Begegnung ausgeglichen, weil die Germania vor allem mit einigen Pfostentreffern Pech hatte. Bis zum 8:9 (21.) durch Linkshänderin Cara Reuthal hielten die Gäste noch mit, doch dann zogen die Domstädterinnen bis zur Pause auf 13:9 davon. „Wir haben uns in die Partie reingekämpft“, sagte Lieber.

Dazu ließen Lorena Lorenz, Xenia Ahrend und Co. besonders in der Defensive kaum eine Chance zu und drängten die TSG häufig ins Zeitspiel. „Daraus hätten wir noch mehr Kapitel schlagen müssen“, merkte SVG-Coach Cojocar an. Dank der starken Defensive überbrückten die Nordhessinnen auch Schwächephasen. „Die Abwehr ist unsere große Sicherheit“, sagte Lieber. Dazu erwischte Vanessa Maier im Tor einmal mehr einen Sahnetag. Bei 19 Paraden kassierte die 26-Jährige nur 16 Gegentore.

Aber auch in der Offensive war Fritzlar kaum zu bremsen und strahlte von allen Positionen Torgefahr aus. So zeichneten sich Maria Kiwa und Janina Dreyer als Torschützen aus. Für Bibiana Huck kam auf Rechtsaußen Kathleen Nepolsky zu ihrem Heimdebüt, ein Treffer blieb der 33-Jährigen aber verwehrt. Einmal allerdings war die Außen nur regelwidrig zu stoppen. Den fälligen Siebenmeter verwertete Xenia Ahrend zum 18:12 (40.).

Ketsch hingegen versuchte alles, stellte von einer 6:0-Formation auf eine 4:2-Variante um. Vergeblich. „Wir hatten immer die richtige Antwort parat“, konnte sich Trainer Cojocar freuen. Als Dreyer mit einem Doppelschlag auf 21:14 (45.) erhöhte, war die Partie entschieden. Bis auf 23:18 (51.) kamen die Gäste, bei denen die Halblinke Verena Oßwald mit sieben Toren am erfolgreichsten war, noch heran. Mehr war aber nicht drin. Xenia Ahrend sorgte mit drei Treffern in Folge für den 27:19-Endstand.

Fritzlar: Maier (1.-60., 19 Paraden/16 Gegentore), Gürbig (bei drei 7m, 0/3) - Dietrich 3, Huck 2, Ahrend 6/3, Lorenz 2, Nepolsky, Lieber 6/3, Dreyer 4, Grothnes, Kiwa 3, Krüger 1.

Ketsch II: Rüttinger (1.-41., 5/17), Wiethoff (41.-60., 5/10) - Goudarzi 1, Puhr 2, Büssecker, Oßwald 7, Reuthal 5/5, Bühl 1, Berg 1, Novichikhina, Vay 2.

SR: Oesker/Ramcke. 

Z:120.

Siebenmeter:6/8:5/7:

Zeitstrafen:4:6 Minuten.

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