Krüger führt Regie

SV Germania Fritzlar ist im Spitzenspiel in Nidda auf Revanche aus

Handball 3. Bundesliga: SV Germania Fritzlar geg. HSG Gedern-Nidda: Von Links: Leonie Nowack (HSG) Luisa Krüger (SVG) Hanna Rösner (HSG) Foto: 
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Sehen sich am Samstag wieder: Fritzlars Luisa Krüger (Mitte) und Leonie Nowack (links) sowie Hanna Rösner von der HSG Gedern/Nidda

Spitzenspiel in der 3. Handball-Liga Ost der Frauen. Tabellenführer SV Germania Fritzlar ist bei der drittplatzierten HSG Gedern/Nidda zu Gast (Sa. 18 Uhr, Gymnasiumhalle Nidda).

Das Hessenduell ist vor allem auch ein Vergleich des Improvisierens. Denn beide Teams plagen jeweils zumindest sechs Ausfälle. Mit den Rückraumspielerinnen Johanna Becker (Knie), Kristin Amos (Hand) und Stefanie Thiele (Fuß), Torhüterin Sandra Elisath (Schulter) sowie Rechtsaußen Christin Kraft (Knie) fehlen der HSG fünf Akteurinnen verletzt. Zusätzlich weilt Aimée Mitzkat für drei Monate in Neuseeland. Somit bleiben noch neun Feldspielerinnen und Anne Heß als einzige Torhüterin.

Fritzlar hat vier Punkte Vorsprung

„Wenn wir unter diesen Bedingungen den dritten Platz verteidigen, wären wir zufrieden. Wir sind leider nicht auf dem Niveau vom Herbst“, betont Gederns Trainer Christian Breiler. Also weit weg von der Gala-Form aus dem Hinspiel, als der letztjährige Zweitligist den Domstädterinnen beim 24:16 eine Lektion erteilte. Anschließend wurde die Euphorie durch das skandalöse 23:33 gegen die TSG Ketsch II, als die Kurpfalz Bären mit dem Erstliga-Kader antraten, und der Niederlage bei der TS Herzogenaurach merklich gedämpft.

Vier Punkte liegt die HSG somit hinter Fritzlar. Und die Gäste reisen mit einer Portion Extra-Motivation an. „Wir wollen eine Trotzreaktion auf das Hinspiel zeigen. Und fahren nicht nach Nidda, um einen Schönheitspreis gewinnen“, betont SVG-Coach Lucky Cojocar. Klare Marschroute ist es, geduldiger anzugreifen und die Abschlüsse klüger zu suchen.

Sonderlob für Krüger

Spannend wird das Abschlusstraining, weil zuletzt auch Lorena Lorenz, Hannah Berk und Vanessa Maier angeschlagen fehlten. Da mit Janina Dreyer und Esther Lieber nur noch zwei gelernte Rückraumkräfte zur Verfügung stehen, sind die Spielmacherqualitäten von Kreisläuferin Luisa Krüger gefragt. „Luisa ist unsere Waffe. Sie geht gut Eins gegen Eins, kann die Bälle verteilen und steht stabil in der Deckung“, lobt Cojocar die 18-Jährige.  

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