Cojocar schaut nur nach oben

SV Germania Fritzlar will Höhenflug gegen Oldenburg II fortsetzen

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Könnte sich beweisen: Fritzlars Lea Gürbig, die hier gegen Aldekerks Angelina Huppers pariert. 

Fritzlar. Und wieder weht ein Hauch von Bundesliga in der Domstadt: Die Erstliga-Reserve des VfL Oldenburg ist zu Gast beim SV Germania Fritzlar in der 3. Handball-Liga West der Frauen (So. 17 Uhr, Sporthalle der König-Heinrich-Schule).

„Die Rollen sind klar verteilt. Fritzlar ist durchgehend gut besetzt und wir haben auswärts noch kein Spiel gewonnen in dieser Saison“, betont Andreas Lampe. Der 32-Jährige ist ein absolutes Urgestein des VfL und gehört als gebürtiger Oldenburger seit 26 Jahren zum Verein. Das Drittliga-Team coacht er nun im zweiten Jahr und ist zusätzlich Co-Trainer in der 1. Liga.

Lampe sieht die 3. Liga West als noch ausgeglichener an. Klares Ziel: Die Klasse halten und (möglichst viele) Talente noch oben bringen. Etwa die pfeilschnelle Rechtsaußen Lina Genz. Oldenburg gilt als sehr variabel. In der Abwehr ist neben 6:0 und 5:1 auch eine 3:2:1-Formation beim Tabellenneunten möglich. Im Angriff setzen die Grün-Weißen aus Niedersachsen gerne die siebte Feldspielerin als taktisches Mittel ein.

Kopf des Teams ist aus Sicht von Fritzlars Trainer Lucky Cojocar VfL-Spielmacherin Katja Berkau. Daneben sind die 1,86 m große Lisa-Marie Fragge (halblinks) und die technisch versierte Lisa Prante (halbrechts) brandgefährlich und harmonieren prächtig mit der 18-jährigen Kreisläuferin Marion Schepers.

Puntschuh und Maier fraglich

Fritzlar setzt dem mit Luisa Krüger eine erst 17-jährige Kreisläuferin entgegen, deren Einsatz erneut von Beginn an gefragt sein könnte. Denn ihre erfahrene Kollegin auf dieser Position, Hannah Puntschuh, droht auszufallen. Die 31-Jährige, die zudem das Bezirksoberliga-Team des TSV Eintracht Böddiger II trainiert, war im Training umgeknickt. Gebrochen ist nichts, aber der Knöchel stark geschwollen. Erst ein MRT-Termin muss Klarheit bringen, ob eventuell die Bänder beschädigt sind.

Neben den Langzeitverletzten Anna Holeczy und Vilte Duknauskaite droht gegen den kampfstarken VfL Vanessa Maier auszufallen. Die Torhüterin plagt sich seit Wochen mit Rückenschmerzen herum. Möglich, dass nun der ebenfalls formstarken Lea Gürbig eine Chance von Beginn an winkt. Verbunden mit der Vorgabe, mit der Germania den fünften Sieg in Serie zu landen. „Wir schauen nach oben, nicht nach unten“, macht Cojocar deutlich, dass er dem HSV Solingen-Gräfrath auf den Fersen bleiben möchte. Dem Spitzenreiter, der am 3. Februar 2019 in der Domstadt erwartet wird.

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