3. Liga West

Geduld ist gefragt für SV Germania Fritzlar in Blomberg

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Xenia Ahrend

Das hat den Domstädterinnen gut getan: Das souveräne 33:21 in Netphen, womit die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar Kraft für den Endspurt der 3. Liga West beginnend mit der schwierigen Aufgabe bei der HSG Blomberg-Lippe II (Sa. 17 Uhr) getankt haben.

Denn die Bundesliga-Reserve ist gleich nach Spitzenreiter HSV Solingen-Gräfrath (516) die Torfabrik der Liga. 513 Treffer sind dem Team von Trainer Björn Piontek bereits gelungen und damit 73 mehr als der Germania. Federführend dafür verantwortlich sind Munia Smits (95), Nele Franz (83), Cara Reiche (73) und Ndidi Agwunedu (50.).

Die Rückraumspielerinnen Smits, die jüngere Schwester von Nationalspielerin Xenia, Franz sowie Linksaußen Agwunedu haben schon einen Bundesliga-Vertrag in der Tasche. Agwundu rückte zuletzt für die verletzte Nationalspielerin Franziska Müller ins Erstliga-Aufgebot. Möglich, dass eines oder mehrere der Top-Talente gegen Fritzlar fehlen, weil die HSG parallel im Oberhaus beim Thüringer HC gefordert ist.

„Blomberg hat eine hohe Passgenauigkeit, das müssen wir im Ansatz unterbinden und gut in der Deckung stehen. Schnelle Gegentore sind verboten“, betont SVG-Coach Lucky Cojocar. Umgekehrt erwartet der ehemalige rumänische Nationalspieler eine unbequeme 3:2:1-Deckung, die seinem Team läuferisch alles abverlangen wird. Klare Vorgabe: Auf Chancen warten, geduldig die Angriffe zu Ende spielen und klug Eins-gegen-Eins-Duelle suchen.

Das gelang beim Hinspiel fast 57 Minuten lang. Mit 31:22 dominierte das Cojocar-Team, ehe es sich in 170 Sekunden noch fünf Treffer einschenken ließ. Im Vergleich dazu kann die Germania nun aber variabler agieren. Besonders Maria Kiwa, der bei den jüngsten zwei Siegen 15 Tore gelangen, und die flexible Xenia Ahrend, die sich zuletzt ebenso wie Spielmacherin Esther Meyfarth angeschlagen durchbiss, drängen sich momentan im Rückraum auf. Melina Horn (Fußverletzung) fehlt weiterhin. 

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