Nur noch 3 Heimspiele

Germania Fritzlar sucht gegen Dortmund die Lockerheit

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Nicht zu halten: Fritzlars Melina Horn (am Ball), die hier Leipzigs Lilli Röpcke (links) verlädt, will mit der Germania gegen die Bundesliga-Reserve den Heimnimbus wahren. Rechts zu sehen ist Hannah Puntschuh. 

Allzu viele Möglichkeiten bleiben dem heimischen Handballpublikum nicht mehr, um Drittligist SV Germania Fritzlar in eigener Halle zu bestaunen. Nur noch drei Heimspiele bestreiten die Domstädterinnen in dieser Saison. Den Auftakt macht der Hit gegen den BVB Dortmund II (So. 17 Uhr, KHS-Sporthalle).

Das Spiel gegen die Bundesliga-Reserve ist auf dem Papier zugleich das letzte Spitzenspiel für die Germania. Vom Aufstieg will SVG-Coach Lucky Cojocar nach der Niederlage in Oyten indes nichts wissen. „Es tut uns gut, einmal nicht auf die Tabelle zu schauen und wieder mehr Lockerheit zu bekommen.“ Gegen Dortmund ist die Germania zudem für die erste Saisonniederlage auf Revanche aus. „Wir wollen keinesfalls gegen die gleiche Mannschaft zweimal verlieren“, stellt Cojocar klar.

Dessen Gegenüber, BVB-Coach Tobias Fenske, lobt den heimischen Tabellenzweiten: „Fritzlar ist ein Top-Gegner und hat eine homogene und eingespielte Mannschaft.“ Die Gäste spielen eine starke Saison und haben laut Fenske die Erwartungen übertroffen. Denn das Team ist deutlich verjüngt worden und musste den Abgang der Ex-Bundesliga-Spielerin Nadja Zimmermann sowie die Ausfälle von Leistungsträgerinnen wie Mariuca Patru hinnehmen. Steigerungsbedarf sieht der Trainer noch in der Defensive, auch wenn sich seine Mannschaft in der Abwehr stabilisiert hat. „Insgesamt wollen wir ein Spiel über die Deckung noch ganz anders dominieren.“

Dortmund geht ein hohes Tempo und sucht vor allem über die erste und zweite Welle den Torerfolg. Herausragend sind Spielmacherin Hannah Kriese (81) und die Halblinke Muriel Wulf (95). Mit den Junioren-Nationalspielerinnen Malina-Marie Michalczik und Carlotta Fege stehen weitere Talente im Kader. Im Schnitt ist die Fenske-Sieben 29 Mal pro Partie erfolgreich. „Wir müssen die Räume in der Abwehr wieder viel enger machen und den BVB in den Positionsangriff drängen“, fordert daher Fritzlars Linkshänderin Melina Horn.

Vor allem gilt es die Unzulänglichkeiten abzustellen, die Fritzlar in Oyten um den Erfolg brachten. Etwa die Fehler im Spielaufbau sind zu minimieren. „Wir dürfen uns keine unvorbereiteten Würfe nehmen und müssen wieder mehr zusammen spielen“, weiß Horn.

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