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31:21 - Körle/Guxhagen nach der Pause unwiderstehlich

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Im Anflug: Janik Lanatowitz (MSG Körle/Guxhagen), der in dieser Szene den Gensunger Chris Jericho (r.) stehen lässt und einlocht.
Im Anflug: Janik Lanatowitz (MSG Körle/Guxhagen), der in dieser Szene den Gensunger Chris Jericho (r.) stehen lässt und einlocht. © Richard Kasiewicz

Am Ende war es eine klare Angelegenheit: Im Landesliga-Derby gegen die ESG Gensungen/Felsberg hat die MSG Körle/Guxhagen mit 31:21 (14:12) ihren ersten Saisonsieg eingefahren, der den Edertalern versagt blieb.

Guxhagen – „Wir sind über den unbedingten Einsatzwillen in die Erfolgsspur gekommen“, meinte der sichtlich erleichterte MSG-Coach Christian Schade. In der zweiten Hälfte konnten die Gastgeber dann auch ihr spielerisches Potenzial unter Beweis stellen.

Die ESG verkaufte sich vor allem in den ersten 30 Minuten teuer und trat mit einer deutlich anderen Körpersprache auf als zuletzt gegen Eschwege. Die Gäste entwickelten ihre Angriffe geduldig und ließen sich auch nach dem 14:10 durch Janik Lanatowitz nach schöner Einzelleistung in der 28. Minute nicht aus dem Konzept bringen.

Gensungens Trainer Philipp Kamm erkannte den Knackpunkt kurz nach dem Wechsel: „Da haben wir es verpasst, auf 15:15 zu stellen.“ Zudem sah Aktivposten Daniel Grothnes nach der umstrittenen dritten Zeitstrafe in der 38. Minute „Rot“. Fortan zog die MSG von 18:15 auf 30:19 (56.) davon.

Dabei gab der qualitativ besser besetzte Kader der Gastgeber den Ausschlag. Kreisläufer Moritz Taube, der vorne wie hinten unermüdlich rackerte, konnte durch Julian Lanatowitz nahtlos ersetzt werden. Matthias Kienast stand seinen Mann im Mittelblock und sorgte bei den Offensivkräften Eugen Gisbrecht sowie Thore Schröder in puncto Deckungsarbeit für die nötigen Ruhepausen.

Bei der Oberliga-Reserve lag die Hauptlast auf den Schultern von Kreativspieler Tim Schanze und Kämpfernatur Christian Rohde. Trotz überragender Leistung schwanden bei beiden aufgrund fehlender Entlastung zunehmend die Kräfte und es häuften sich technische Fehler. In einem Derby auf ansprechendem Landesliga-Niveau waren es schließlich mit Eugen Gisbrecht und Torhüter Stephan Wicke ausgerechnet zwei Ex-Gensunger, die den Unterschied machten. (Von Max Alter)

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