A-Jugend-Bundesliga

Björn Brede verlässt nach sieben erfolgreichen Jahren die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen

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Demnächst „nur“ noch Stützpunkttrainer: Björn Brede, der nach sieben Jahren die mJSG verlässt. 

Der Saisonabbruch bringt Björn Brede darum, mit der A-Jugend der mJSG Melswungen/Körle/Guxhagen um die Deutsche Meisterschaft zu spielen. Somit bleibt sein Abschied ungekrönt.

Es waren sieben erfolgreiche Jahre, denen nur die Krönung fehlt. In der Saison 2018/2019 verhinderte die SG Flensburg/Handewitt den Einzug seiner Mannschaft in das Finale um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft. Und in der aktuellen Spielzeit wurde die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen von einem Virus namens Covid 19 gestoppt. „Natürlich hatte ich mir meinen Abschied von der mJSG anders vorgestellt“, sagt Trainer Brede nach der Nachricht vom Ende der Saison.

Denn: „Das Endspiel war unser Ziel und die Chancen waren gut, dieses zu erreichen.“ Der Abbruch der Saison machte Björn Brede und seinen Jungs einen Strich durch die Rechnung, hat zur Folge, dass sein Werk unvollendet bleibt. Immerhin gehen Ole Pregler, David Kuntscher, Paul Kompenhans und deren Mitspieler auch in der kommenden Saison aussichtsreich ins Titelrennen.

Dass der Trainer dann nicht mehr Björn Brede heißt, war dessen Entscheidung. „Der Zeitaufwand wurde vor allem deshalb zu groß, weil ich täglich von meinem Wohnort in Schauenburg-Hoof zu meinem Arbeitsplatz in Gießen pendeln musste“, sagt der Versicherungskaufmann, der auch aus privaten Gründen sein Engagement als Handballtrainer reduzieren wird. Der 47-Jährige ist inzwischen mit Tugba Capaci liiert, die als Physiotherapeutin für die mJSG tätig war.

Kam als erfahrener Coach 

Als Björn Brede im Jahr 2013 zur mJSG kam, war er bereits ein erfahrener Coach, der auf eine fast 20-jährige Trainerkarriere zurückblicken konnte. Die fing 1995 beim Damenteam der HSG Sand/Wolfhagen an, bevor Jugendmannschaften der HSG Zwehren, der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen und der HSG Baunatal folgten.

In der damaligen weiblichen C-Jugend der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen waren dem Coach zwei Mädchen besonders aufgefallen. Dass Sina Ritter und Janina Dreyer später bemerkenswerte Karrieren hinlegten, ist nicht zuletzt auch Bredes Verdienst.

Dessen Spielerlaufbahn mit den Stationen TV Hoof, Eintracht Baunatal, TSV Ihringshausen und HSG Zwehren war vergleichsweise durchwachsen. Und während seines sechsjährigen Engagements in Zwehren (2001 bis 2007) spielte der Linksaußen eine Doppelrolle als Spieler des Seniorenteams sowie als Trainer verschiedener Jugendmannschaften.

Trotz seines Abschieds von der mJSG bleibt Björn Brede seiner Sportart treu. Ab Oktober wird er den Stützpunkt Hessen Nord in Guxhagen leiten, wo einmal wöchentlich die vielversprechendsten Talente der C- und B-Jugend ein zusätzliches Training absolvieren. Für den Coach steht ansonsten Familienplanung, Radfahren und Lesen auf dem Programm.

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