A-Jugend-Bundesliga

Julian Fuchs überragt bei 34:24-Erfolg der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen gegen Hüttenberg

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13 Tore bei 14 Versuchen: Rechtsaußen Julian Fuchs war gegen den TV Hüttenberg einer der Matchwinner der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen.

Melsungen – Der Saisonauftakt der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen in der A-Jugend-Bundesliga ist geglückt. Mit 34:24 (18:13) ließen die Brede-Schützlinge im Hessenderby den TV Hüttenberg abblitzen.

„Ich habe viele gute Dinge gesehen“, freute sich der mJSG-Coach insbesondere über eine „ordentliche Abwehrleistung“.

Dabei hatten die Gastgeber zu Beginn durchaus Probleme mit den Mittelhessen. Nach einem Doppelschlag von Linksaußen Philipp Schwarz lag die mJSG schnell 0:2 zurück (2.), steigerte sich aber dann und drehte die Partie durch Jona Rietze zum 3:2 (6.). „Am Anfang war eine Grundnervosität da. Auch im Angriff haben wir ein paar Fehler gemacht“, sagte Linkshänder David Kuntscher. So blieb die Partie bis zum 8:9 (19.) durch Hüttenbergs Philipp Opitz offen. Auch, weil die Gäste zunächst gut verteidigten und besonders die linke Seite mit Ole Pregler und Linksaußen Daniel Andrei weitgehend abgemeldet war.

Dann aber drehten die MT-Talente auf. Zudem steigerte sich Jan-Lasse Herbst im Tor. Und in der Offensive war vor allem die rechte Seite um Kuntscher und Außen Julian Fuchs nicht zu stoppen. Über 13:9 (23.) und 15: 10 (26.) setzte sich das Brede-Team bis zur Pause auf 18:13 ab.

Auch nach Wiederanpfiff gaben die Fuldataler weiter Gas. Vor allem Rechtsaußen Fuchs war kaum zu halten und erzielte bei 14 Versuchen 13 Tore. Sein Treffer zum 24:16 (41.) glich einer Vorentscheidung. Doch die Gäste kamen noch einmal auf 19:25 (44.) heran. Allerdings war das Aufbäumen nur von kurzer Dauer. Fuchs und Louis Badenheuer konterten umgehend zum 27:19 (45.).

Der Rest war Schaulaufen der Bartenwetzer. Björn Brede konnte Leistungsträger wie Pregler schonen, allen Akteuren ausgiebig Einsatzzeit gewähren und einiges ausprobieren. So hat sich die Variante mit drei Linkshändern (Kuntscher, Fuchs und Benjamin Fitozovic) durchaus bewährt. Dennoch sieht Brede noch Luft nach oben: „Wir sind noch nicht am Ende des Weges.“. Schon der kommende Gegner, der TSV Bayer Dormagen, wird seinen Schützlingen wesentlich mehr abverlangen.

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