A-Jugend-Bundesliga:

Malvin Haeskes besonderes Wiedersehen gegen Magdeburg

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Feiert ein Wiedersehen: Melsungens Malvin Haeske (am Ball, hier gegen Münsters Linus Marxer). 

Fünf Wochen nach dem 35:31-Sieg gegen die SG Pforzheim/Eutingen steht für die A-Jugend-Handballer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen die dritte Partie der Bundesliga-Meisterrunde auf dem Programm. 

Der SC Magdeburg gastiert am Samstag ab 19 Uhr in der Melsunger Stadtsporthalle. Die beiden Mannschaften haben ein gemeinsames Ziel. Sowohl die mJSG als auch der SC streben den Einzug in das Viertelfinale an, für den ein Platz unter den besten vier Mannschaften die Voraussetzung ist. „Es wird schwer, aber wir liebäugeln mit dem Viertelfinale“, sagt mJSG-Trainer Björn Brede. Im Hinblick auf die Begegnung mit dem SC Magdeburg könnte man – nur leicht abgewandelt – feststellen: Es wird schwer, aber Bredes Team liebäugelt mit einem Sieg.

Gruppe 2 ist ausgeglichen

Wie ausgeglichen die Gruppe 2 besetzt ist, zeigt auch ein Blick auf die Tabelle, in der von den acht Mannschaften nicht weniger als sechs 2:2 Punkte auf dem Konto haben. Darunter die mJSG und der SCM. „Die Chancen stehen fifty-fifty“, sagt Brede. Der mJSG-Trainer hebt aus dem außergewöhnlich breit besetzten Magdeburger Kader drei Spieler heraus: Renars Uskins (Rückraum rechts), Joshua Eberhardt (Mitte) und Linksaußen Carl Haake.

Die Gäste sind gut, aber Bredes Team muss sich nicht verstecken. Dafür sollen unter anderen die Rückraum-Asse Ole Pregler, David Kuntscher und Malvin Haeske sorgen. Zudem wird erstmals in dieser Saison Paul Kompenhans im Kader auftauchen. Nach seiner langwierigen Verletzung (Kreuzbandriss) wird der Regisseur aber nur kurze Auftritte haben.

Haeske spielte zehn Jahre für Magdeburg

Auch für Haeske ist das Magdeburger Gastspiel eine besondere Begegnung. Der 17-Jährige ist in Magdeburg aufgewachsen und hat insgesamt zehn Jahre für alle Jugendmannschaften des SC gespielt. Am Samstag trifft er also alte Kumpel, von denen ihm Justin Döbler und Niclas Behrendt besonders ans Herz gewachsen sind.

Ein Grund für Haeskes Wechsel von Sachsen-Anhalt nach Nordhessen war die Kooperation der mJSG mit den Melsunger Schulen. „Dadurch habe ich die Möglichkeit, auch vormittags zu trainieren“, erklärt der Linkshänder, der im Sommer des kommenden Jahres sein Fachabitur machen möchte. Die Trainingseinheiten mit Björn Brede und Georgi Sviridenko haben Früchte getragen, denn nach fünf Monaten ist sich der Radko-Stöckl-Schüler sicher, dass er sich auch sportlich weiterentwickelt hat.

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