A-Jugend-Bundesliga

Melsungen/Körle/Guxhagen feiert Kantersieg, der auch Trainer Brede zufrieden stellt

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Abgezogen: Malvin Haeske (mJSG) wirft hier über den Block von Hanaus Jonas Schneider (r.).

Beim 37:22-Erfolg der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen gegen die HSG Hanau zeigte sich der heimische A-Jugend-Bundesligist insbesondere in der Abwehr verbessert.

Nein, ein Sieg ist nicht alles. Selbst ein deutlicher nicht. Denn Björn Brede, Trainer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen, hatte seinen Schützlingen noch ein paar Sonderwünsche mit auf den Weg gegeben. Aber auch die wurden erfüllt beim 37:22 (16:12)-Erfolg des heimischen A-Jugend-Bundesligisten gegen die HSG Hanau.

Denn: „Wir haben uns in der Abwehr gesteigert“, konnte der mJSG-Coach zufrieden feststellen. Die Achillesferse seiner Mannschaft in den letzten Partien mutierte diesmal

zum Sieggaranten. Mit einem überragenden Mittelblock Pregler/Haeske. „Zukunftsfähig“, lautete Bredes Urteil. Sehr zur Freude von Malvin Haeske, der das „gute Verständnis“ mit Nebenmann Ole Pregler hervorhob. Dank ihnen hatte im oft hilflosen Gäste-Angriff allenfalls Rückraumspieler Falk Steiner etwas zu melden.

Ole Pregler zaubert

Trotzdem mussten die überlegenen Nordhessen wachgeküsst werden. Das übernahm Torwart Herbst nach dem zwischenzeitlichen 9:9 (20.) Torwart Herbst mit zwei abgewehrten Siebenmetern. Prompt endete die Findungsphase des mJSG-Angriffs mit drei Linkshändern, der nun eine Chance nach der anderen kreierte und auch konsequenter abschloss. Die Folge: Malvin Haeske (2), Rene Andrei, David Kuntscher (2) und Ole Pregler warfen noch einen 16:12-Pausenvorsprung heraus.

Der wurde nach der Pause kontinuierlich ausgebaut. Weil Jan-Lasse Herbst seinen Kasten phasenweise zunagelte. Weil seine Vorderleute - wie vom Trainer gefordert - nichts anbrennen ließen. Weil die eingewechselten Julian Fuchs und Ben Beekmann eine unwiderstehliche erste und zweite Welle flogen, bei der selbst der starke HSG-Torwart Henrik machtlos war. Und weil nun Ole Pregler auch im Angriff ran durfte. Spätestens nach seinem sechsten Tor zum 28:19 (48.) war der Hanauer Restwiderstand gebrochen.

Doch die Gastgeber ließen sich nicht lumpen. Zauberten und blieben dabei effektiv. Bei Beekmanns Kempa-Trick mit Pregler Zum 31:20. Bei zwei weiteren gehaltenen Siebenmetern von Herbst. Und bei den Paraden seines Nachfolgers Jannik Büde, der entschlossen in die von den Südhessen anvisierten Ecken hechtete, was ihm eine Quote von über 60 Prozent abgewehrter Bälle bescherte. Auch das dürfte Björn Brede gefallen haben.

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