A-Jugend-Bundesliga

Melsungen/Körle/Guxhagen hat es selbst in der Hand

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Wichtiger Faktor gegen die offensive TSG-Deckung: mJSG-Kreisläufer Lasse Hellemann.

Zwei Spieltage vor Schluss der Vorrunde der A-Jugend-Bundesliga liegt die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen auf Kurs Meisterrunde, braucht aber gegen die TSG Münster unbedingt einen Sieg.

Keine Frage, der letzte 37:36-Erfolg der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen in Hagen war Gold wert. Einen Konkurrenten im Kampf um die ersten vier Plätze der A-Jugend-Bundesliga, die zur Qualifikation für die Meisterrunde berechtigen, abgeschüttelt und den eigenen vierten Rang auch durch den überraschenden Punktverlust der Konkurrenz (Bergischer HC) untermauert, hat sich die Ausgangsposition des Bundesliga-Nachwuchses durchaus verbessert. „Jetzt haben wir es wieder selbst in der Hand“, weiß Trainer Brede. Aber auch, „dass wir die letzten beiden Spiele gewinnen müssen.“ Das erste zu Hause gegen die TSG Münster (So. 15.45 Uhr Stadtsporthalle Melsungen) und das letzte der Vorrunde beim Bergischer HC.

Erschwerend kommt gegen die Südhessen hinzu, Dass sie als Tabellensechster auch

noch „in der Verlosung“ sind, ihnen in Melsungen aber nur ein Sieg hilft, um ihre letzte Chance zu wahren. Umso erfreulicher aus mJSG-Sicht, dass Björn Brede auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Wohl auch auf David Kuntscher, der derzeit noch wegen einer Dehnung im Sprunggelenk behandelt wird.

Gegen die offensive 3:2:1-Deckung der Gäste sind diesmal vor allem die Kreisläufer Lasse Helleman und Louis Badenheuer sowie die Außen Julian Fuchs (Benjamin Fitozovic) und Ben Beekmann (Jan Dobriczikowski) gefordert. Sie sollen sich im richtigen Moment anbieten und in die sich bietenden Räume stoßen. Das Zepter in der Hand hat dabei wohl Spielmacher Jona Rietze, der „Experte“ für explosive Übergänge an den Kreis.

Münster, zuletzt nur knapp dem Tabellenzweiten Gummersbach unterlegen (29:31) setzt auf ein „auf hohem Niveau ausgeglichen besetztes Kollektiv“ (Brede), Besonders gefährlich: die zweikampfstarken Rückraumspieler Jan Niklas Müller und Björn Heller, der spielfreudige Kreisläufer Linus Marxer sowie der umsichtige Spielmacher Felix Schäfer. Sie alle greifen bei der mJSG nach dem Strohhalm. Und das sicherlich mit aller Macht.

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