A-Jugend-Bundesliga

Melsungen/Körle/Guxhagen siegt nach hartem Kampf mit 35:31

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Sprang effektvoll in die Bresche: Rene Andrei (mJSG), hier im Laufduell mit Pforzheims Tim Fäser (l.).

Das war ein hartes Stück Arbeit! Mit 35:31 (14:15) gewannen die Handballer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen gegen die SG Pforzheim/Eutingen und feierten damit den ersten Sieg in der Meisterrunde der A-Jugend-Bundesliga.

Die Entscheidung fiel Mitte der zweiten Halbzeit. Beim 21:20 (38.) durch den achtfachen Torschützen Maik Bratschke lagen die Gäste letztmalig in Führung. Dann zeigte eine taktische Umstellung von Björn Brede Wirkung. Der mJSG-Trainer setzte auf die Variante des siebten Feldspielers und beorderte Malvin Haeske neben Lasse Hellemann an den Kreis. Mit Erfolg, denn die offensive 5:1-Formation der Südwestdeutschen wurde verlor so viel von ihrer Aggressivität. „Das war der Schlüssel zum Sieg“, sagte Brede.

Die sich bietenden Räume nutzte nun vor allem David Kuntscher, der alle seine acht Treffer in der zweiten Hälfte erzielte. „Pforzheim hat es uns ganz schön schwer gemacht. Es hat etwas gedauert, bis wir uns auf den Gegner einstellen konnten“, erklärte der Linkshänder.

Dabei trotzten die Fuldataler auch dem verletzungsbedingten Ausfall von Torjäger Ole Pregler Anfang der zweiten Hälfte. Rene Andrei sprang erfolgreich in die Bresche und sorgte aus dem Rückraum für Torgefahr. „Den hatte Pforzheim gar nicht auf der Rechnung“, freute sich Brede. So setzten sich die Gastgeber über 25:23 (43.) und 30:27 (49.) entscheidend ab. Nach Hellemanns Treffer zum 34:30 (58.) war alles klar.

Bis dahin aber ein verbissener Kampf. Denn die SG führte schnell mit 2:0 (3.) und 5:2 (7.), wobei gerade der starke Spielmacher Tim Faeser nicht in den Griff zu bekommen war. Auch in kurzer Deckung nicht, weil die Melsunger Defensive gegen den Rückraum des Gegners zu passiv agierte und sich laut Brede „zu sehr auf das Blockspiel verließ“. Beim 10:10 (21.) durch Haeske hatten die Gastgeber erstmals ausgeglichen, doch Pforzheim behauptete bis zur Pause einen 15:14-Vorsprung.

Ein kurzes Vergnügen, weil der mJSG-Coach nach Wiederanpfiff das richtige taktische Mittel fand. Das erkannte auch Pforzheims Trainer Markus Rauch: „ Im Sechs-gegen-Sechs gewinnen wir das Spiel, so aber hat sich Melsungen zurecht durchgesetzt.“

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