A-Jugend-Bundesliga

mJSG kann im Hessenderby vorentscheidenden Schritt Richtung Meisterrunde machen

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Ein starker Rückhalt: Jan-Lasse Herbst (mJSG), der wie seine Vorderleute auf das Derby gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen brennt.

Das Hessenderby der A-Jugend-Bundesliga zwischen der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen und der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (Sa. 16 Uhr) steckt voller Brisanz. 

Nein, um den heißen Brei herumreden will Björn Brede nicht. „Natürlich ist das ein besonderes Spiel für uns“, betont der Trainer der A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen vor dem Hessenderby (Sa. 16 Uhr Stadtsporthalle). Und nennt zwei gute Gründe für die besondere Attraktivität dieses Duells mit der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen.

Zum einen besteht da durchaus eine „besondere Rivalität“ zwischen den Nachbarn, so dass die beiden Niederlagen aus der letzten Saison, als die Mittelhessen vor der mJSG Staffelsieger wurden, dem Coach noch in bester bzw. schlechter Erinnerung sind: „Dafür wollen wir uns revanchieren.“ Zum andern hat die Partie durchaus richtungsweisenden Charakter in Bezug auf die Qualifikation für die Meisterrunde. „Bei einem Sieg haben wir den Fuß in der Tür“, weiß Björn Brede. Wobei die Gäste nach ihrer unglücklichen 19:20-Heimniederlage gegen den VfL Gummersbach als aktueller Tabellensiebter mehr unter Druck stehen. „Uns hilft nur ein Sieg“, lautet daher die Parole von HSG-Trainer Thomas Weber.

Rückraumspieler Malvin Haeske, für den es das erste Duell mit der HSG ist, will zudem den Heimnimbus wahren: „Zu Hause müssen wir jedes Spiel gewinnen.“ Nach den klaren Siegen gegen Hüttenberg und Hanau ist sein Team bisher im Soll.

Der Linkshänder bekommt es im neuformierten Mittelblock zusammen mit Ole Pregler mit Zwei-Meter-Mann Tim Klotz zu tun. „Ein Finn Lemke-Typ“, sagt sein Trainer über den Kreisläufer, der als Anspieler und Vollstrecker aus der Nahwurfzone gefährlich ist. Weiterhin sollte das Hauptaugenmerk der 6:0-Deckung auf dem torgefährlichen Spielmacher Ole Klimpke und dem Halblinken Mats Lennart Müller liegen. „Die müssen wir frühzeitig angehen“, fordert Björn Brede in der Hoffnung auf eine weitere Stabilisierung seiner zumindest auswärts bisweilen noch etwas wankelmütigen Defensive.

Ein Torwartproblem hat er nicht. Im Gegenteil, eher die Qual der Wahl. Gegen Hanau glänzten Jan-Lasse Herbst und Jannik Büde unisono. Und mit Moritz Goldmann saß noch ein weiterer starker Rückhalt auf der Bank. Dutenhofen/Münchholzhausen ist hier einfach, aber mit Lüko Fischer ebenfalls hochkarätig besetzt.

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