A-Jugend-Bundesliga

mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen feiert 43:28-Kantersieg gegen die TSG Münster

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Nimmt Maß: Jan Dobriczikowski (l.), der hier Jan Niklas Müller stehen lässt, nimmt Maß.

Die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen bleibt aussichtsreich im Rennen um einen der vier ersten Plätze in der Weststaffel der A-Jugend-Bundesliga, die zur Teilnahme an der Meisterrunde berechtigen. Der Grund: Ein 43:28 (20:15)-Erfolg gegen die TSG Münster.

Für David Kuntscher durchaus ein Mutmacher fürs Vorrundenfinale. „Jetzt können wir selbstbewusst zum Bergischen HC fahren“, erklärte der Linkshänder.

Wenn ein Trainer schon nach zehn Minuten eine Auszeit nimmt, ist das ein klares Indiz dafür, dass seine Mannschaft noch nicht so recht ins Spiel gefunden hat. Das verhinderte in diesem Fall eine kompakte 6:0-Deckung der Gastgeber, die sich sehr gut auf den Münsteraner Angriff eingestellt hatte. Dem fehlte die Wucht aus dem Rückaum, so dass Heller, Prause und Co. immer wieder den Weg durch die Wand suchten, aber nicht fanden. Da wurde Abwehrarbeit zur Geduldsprobe, die die mJSG mit Auszeichnung bestand. Und dafür mit einer 7:3-Führung belohnt wurden, weil die eigene Offensive gleich voll da war. Allen voran Malvin Haeske und Ole Pregler, die sicher aus der zweiten Reihe trafen.

Das wollte TSG-Coach Bastian Dobhan nicht so stehen lassen und ordnete eine Manndeckung für Pregler an. Die provozierte zumindest Orientierungsbedarf bei der mJSG. Dem kam Björn Brede in seiner ersten Auszeit nach, brachte mit David Kuntscher einen weiteren Linkshänder für die Aufbaureihe und setzte bei den eigenen Angriffen konsequent auf den siebten Feldspieler. Das Risiko lohnte sich, der Spielfluss war wieder hergestellt und auch der eigene Tempogegenstoßexpress nahm Fahrt auf, weil sich Torwart Herbst zu steigern wusste.

Die Folge: Malvin Haeske, Lasse Hellemann (2) und Jan Dobriczikowski erhöhten auf 13:8 (19.). Natürlich gaben sich die Südhessen noch nicht geschlagen. Doch als dann auch noch Linkshänder Kuntscher so richtig ins Spiel fand und auf 18:13 erhöhte (27.), war‘s um die TSG geschehen. Denn Linksaußen Dobriczikowski nutzte noch vor der Pause zwei Konterchancen zum 20:14.

Diesmal wussten die Nordhessen mit einem solchen Vorsprung umzugehen: Sie bauten ihn nach dem Wechsel einfach aus. Auf 26:16 (38.), womit die Entscheidung bereits gefallen war. Der Rest war Kür und Einspielen fürs Finale.

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