A-Jugend-Bundesliga

mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen startet mit 25:29-Niederlage in die Meisterrunde

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Julian Fuchs

Es war der erwartet schwere Start in die Meisterrunde der A-Jugend-Bundesliga. Bei einem Gegner, so Trainer Brede, „der uns physisch überlegen war.“ Die Konsequenz: Seine Schützlinge, die Mannschaft der mJSG Mels./Körle/Guxhagen kassierte bei den Rhein-Neckar Löwen eine 25:29 (12:13)-Niederlage.

Dabei enttäuschten die Gäste keineswegs, waren bis zum 9:9 durch Malvin Haeske (23.) „dran“, mussten aber schon in dieser Phase gegen die 1,90m-Hünen in der 6:0-Deckung der Junglöwen für jeden Treffer hart arbeiten. Umso wichtiger, mit Tempo und Druck klare Chancen heraus zu spielen, was den Nordhessen danach nicht mehr so gut gelang. Die Folge: Drei Tore in Folge bescherten den Haase-Schützlingen eine 12:9-Führung nach 27 Minuten. Doch noch ließ sich das Brede-Team nicht abschütteln. David Kuntscher, Ole Pregler und Malvin Haeske sorgten dafür, dass zur Pause (13:12) alles wieder offen war.

Nach dem Wiederanpfiff zog der Staffelsieger der Südgruppe, der auf den Einsatz seines Jungstars Philip Ahouansou (wir berichteten) verzichtet hatte, beinahe unwiderstehlich davon. Über 15:12 (32.), 17:13 (37.) auf 19:14 (40.). „Wir haben die RNL-Abwehr nicht mehr in Bewegung gebracht und waren in den Eins-zu-Eins-Situationen unterlegen“, erklärte Björn Brede die Angriffsprobleme seiner Mannschaft, die prompt durch einfache Tore per Tempogegenstoß bestraft wurden. Ansonsten stand die eigene Deckung recht stabil. Auf den starken Rückraumspieler Hejny (6/1) hatte sie sich ganz gut eingestellt, dafür trumpfte Spielmacher Cotic mit sicheren Abschlüssen (6) und Anspielen auf Kreisläufer Stefan Neagu (3) auf.

Trotzdem. Geschlagen gab sich der Halbfinalist der letzten Saison noch lange nicht. Rechtsaußen Fuchs verkürzte mit zwei Treffern auf 26:24 (55.). Dann jedoch ließen seine Nebenleute einige klare Chancen liegen bzw. scheiterten am starken Torwart Späth. Was sich prompt rächte. Denn innerhalb von nur 92 Sekunden machten Lennart Cotic, Maximilian Hejny und Veith Schlafmann mit drei Toren in Folge zum 29:24 (57.) alles klar.

„Enttäuscht hat meine Mannschaft nicht. Doch in Bezug auf Tempo im Angriff und Entschlossenheit im Zweikampf müssen wir noch zulegen“, lautete Bredes Fazit. Schon am Samstag (16.30 Uhr Stadtsporthalle) kann sein Team gegen die SG Pforzheim/Eutingen zeigen, ob sie aus dieser Niederlage gelernt hat.

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