A-Jugend-Bundesliga:

mJSG Melsungen  nach 38:32 kurz vor Viertelfinale

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Drehte auf: Melsungens Paul Kompenhans (Nummer 19), der hier bedrängt von Großwallstadts Joshua Osifo durchzieht und trifft.

Das Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft ist zum Greifen nahe. Durch den 38:32 (19:16)-Erfolg über den TV Großwallstadt benötigen die A-Jugend-Handballer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen nur noch einen Sieg

Um sich den zweiten Platz, der zur Teilnahme an der Meisterschaftsendrunde berechtigt, zu sichern. Damit haben die Schützlinge von Trainer Björn Brede ihre Reifeprüfung bestanden. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht“, lobte der mJSG-Coach. Dabei war die Partie geprägt vom ausgiebigen Einsatz des siebten Feldspielers. Denn die Gäste setzten auf eine offensive Abwehrformation und nahmen sowohl Ole Pregler als auch Tomas Piroch in Manndeckung. „Das hat uns überrascht, aber wir haben es sehr gut gelöst“, sagte Brede. Die Melsunger nutzten die Räume durch den zusätzlichen Feldspieler, vor allem die Außen Maxim Pliuto und Julian Fuchs zeigten sich treffsicher. Absetzen konnten sich die Gastgeber zunächst aber nicht. Zwar hatten sie die Gäste im Positionsangriff gut im Griff, dem starken Spielmacher Christos Erifopoulos gelang es aber immer wieder, Linksaußen Alexander Pfeiffer gut in Szene zu setzen.

So verlief die Begegnung zunächst ausgeglichen, bevor sich die mJSG durch Nikita Pliuto, Fuchs und einen Strafwurf von Max Bieber beim 12:9 (19.) erstmals etwas abgesetzt hatte. Der gut aufgelegte Schlussmann Glenn-Louis Eggert erhöhte mit einem Treffer ins verwaiste TVG-Tor sogar auf 16:12 (26.). Doch die Gäste steckten nicht auf und waren beim 22:23 (39.) durch Erifopoulos wieder dran.

„Uns hat in dieser Phase etwas die Ordnung im Spiel gefehlt“, sagte Brede. Und beorderte Paul Kompenhans für Ole Pregler in den linken Rückraum. Der B-Jugendliche war sofort da, drehte ordentlich auf und suchte mutig den Weg zum Tor. „Er hat genau das gezeigt, was ich von ihm erwartet habe und ein paar schöne Dinger gemacht“, lobte sein Trainer.

„Ich habe alles für das Team gegeben“, erklärte Kompenhans seinen furiosen Auftritt. Als er mit seinem sechsten Tor zum 34:29 (52.) traf und Eggert im Gegenzug einen Siebenmeter von Erifopoulos hielt, war die Partie entschieden.

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