A-Jugend-Bundesliga

mJSG-Trainer Brede fordert mehr Dampf im Angriff

Im ersten Heimspiel der Meisterrunde der A-Jugend-Bundesliga haben die Handballer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen die Chance, die 25:29-Auftaktniederlage bei den Rhein-Neckar Löwen wett zu machen. Dazu muss gegen die SG Pforzheim/Eutingen (Sa. 16.30 Uhr, Melsunger Stadtsporthalle) ein Sieg her.

Die Schwarzwälder sind so etwas wie der Außenseiter in der Gruppe. Die erste Herrenmannschaft spielt „nur“ in der Oberliga, der Verein selbst verfügt im Gegensatz zu den namenhaften Konkurrenten wie Flensburg oder Magdeburg über kein Nachwuchsleistungszentrum. Dennoch ist Pforzheim für seine gute Jugendarbeit bekannt, die B-Jugend erreichte in der vergangenen Saison das Achtelfinale der Deutschen Meisterschaft. Und auch in der Vorrunde hat das Team von Trainer Alexander Lipps nach einem Fehlstart von 1:5-Punkten für Überraschungen gesorgt - und unter anderem das Nachwuchsteam von Bundesligist FA Göppingen hinter sich gelassen.

Ihr Saisonziel haben die Süddeutschen damit erreicht, so dass sich Lipps durchaus in der Außenseiterrolle gefällt. „Wir sind gespannt, ob wir die Großen ärgern können“, sagte der 39-Jährige.

„Die Jungs haben ihre Qualität“, warnt deshalb mJSG-Coach Björn Brede. Kopf der Mannschaft ist Tim Fäser, ein agiler und torgefährlicher Spielmacher. Dazu kommen mit Felix Reisinger und Lukas Süsser zwei starke Kreisläufer. Besonders in der Defensive haben die Gäste ihre Stärken und setzen auf eine dynamische 5:1-Deckung.

Während sich die Fuldataler in der Defensive zuletzt stabilisiert haben, besteht vor allem im Angriff Steigerungspotential. „Wir müssen mehr Tempo aufnehmen. Im erweiterten Gegenstoß und der schnellen Mitte haben wir noch Luft nach oben“, sagt Brede. Die offensive Deckungsvariante der Gäste könnte Kreisläufer Lasse Hellemann, der gegen den physisch starken Mittelblock der Rhein-Neckar Löwen zuletzt weitgehend abgemeldet war, Räume eröffnen.

Besonders dann wenn seine Rückraumkollegen Ole Pregler, David Kuntscher, Malvin Haeske und Co. Druck machen. „Wir müssen mit mehr Überzeugung in die Zweikämpfe gehen“, fordert Brede.. Personell kann der mJSG-Trainer aus dem Vollen schöpfen.

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