A-Jugend-Bundesliga

Paul Kompenhans verspricht Wiedergutmachung der mJSG gegen Leipzig

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Paul Kompenhans

Gegen den SC DHfK Leipzig hilft der Bundesliga-A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen im Kampf um die Tabellenführung in der Meisterrunde 2 nur ein Sieg (Sa. 16 Uhr).

Der Countdown läuft. Noch vier Partien dann steht das Viertelfinale um die Deutsche Handball-Meisterschaft der A-Jugend. Bis zum letzten Spieltag hatte die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen als Tabellenführer der Meisterrunde 2 die besten Karten auf eine optimale Ausgangsposition, büßte dann aber ihre Spitzenposition durch eine 31:34-Niederlage beim SC Magdeburg ein. „Noch ist alles drin“, sagt Spielmacher Paul Kompenhans. Weiß jedoch, „dass wir uns von nun an keine Blöße mehr geben dürfen.“

Schon am Samstag (16 Uhr Stadtsporthalle Melsungen) gegen den SC DHfK Leipzig ist daher für den Rückraumspieler „Wiedergutmachung“ angesagt: „Wir wollen zeigen, dass wir es besser können.“ Also in der Abwehr wieder kompakt stehen und im Angriff nicht nur wirbeln, sondern die herausgespielten Chancen auch konsequent nutzen.

Wie im Hinspiel, als die Nordhessen einen ungefährdeten 34:27-Erfolg feierten. Leipzig wird auch diesmal auf seine B-Jugendspieler verzichten, die am Wochenende ein

Qualifikationsturnier für die Deutsche Meisterschaft bestreiten. Dafür aber auf Niklas Reißmann zurückgreifen, der ansonsten fast nur in der Drittliga-Mannschaft des Traditionsklubs zum Einsatz kommt. Der wurfgewaltige Linkshänder hatte mit 10/2-Toren gegen die mJSG den größten Widerstand geleistet. Und war auch mit 12/2-Treffern am letzten 28:27-Sieg gegen die Rhein-Neckar Löwen beteiligt, mit dem die Mannschaft von Matthias Albrecht die Chance auf den vierten Platz wahrte.

Als weiteren Gefahrenherd hat Björn Brede den Halblinken Franz Häcker ausgemacht. „Beide müssen wir frühzeitig angreifen“, mahnt der mJSG-Trainer. Der 47-jährige A-Lizenz-Inhaber selbst muss wohl auf Malvin Haeske verzichten. Der Rückraumrechte musste einen DHB-Lehrgang wegen einer Grippe abbrechen und soll die erst mal vollständig auskurieren.

Björn Brede setzt auf den Heimvorteil („Zu Hause tun wir uns etwas leichter“) und darauf, dass seine Jungs ihre Magdeburger Lektion gelernt haben. Also voll konzentriert und entschlossen zur Sache gehen gegen einen spielstarken Gegner, der unbedingt gewinnen muss, um noch den Sprung ins Viertelfinale zu schaffen.

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