A-Jugend-Bundesliga: 

Trainer Brede verlässt zum Saisonende die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen

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Kündigte seinen Abschied an: Björn Brede, Trainer der A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen.

„Der Akku ist leer“, sagt Björn Brede. Und erklärt warum: Die „Doppelbelastung ist einfach zu groß geworden.“ Gemeint ist sein Vollzeitjob als Versicherungskaufmann in Gießen und seine Trainertätigkeit im Nachwuchsbereich der MT Melsungen. Die Konsequenz: Zum Saisonende ist Schluss.

Nach sieben Jahren, davon die letzten vier als Chefcoach der A-Jugend, verlässt der 47-Jährige die „MT Talents“ - und tritt kürzer. Doch bis es so weit ist, hat der A-Lizenz-Inhaber noch Großes vor. Mit der A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen, die aktuell in der Meisterrunde der Jugendhandball-Bundesliga die Gruppe 2 anführt, will er Deutscher Meister werden.

Es wäre der krönende Abschluss einer höchst erfolgreichen Zeit als Trainer der MT-Talente. Spieler wie Dimitri Ignatow, Fin Backs, Glenn-Loius Eggert (alle im Bundesliga-Team der MT bzw. im BuLi-Anschlusskader), Tomas Piroch (1. Liga Schweiz) und Julian Damm (2. Liga TV Emsdetten) wurden von ihm entscheidend gefördert. Akteure, die heute im Profihandball unterwegs sind. Mit der A-Jugend der mJSG stieß er in der letzten Saison bis ins DM-Halbfinale vor.

Ziel Deutsche Meisterschaft

Björn Brede geht indes nicht „nur“ als Trainer. „Björn ist von der ersten Stunde der damals ins Leben gerufenen mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen an mit dabei. Er war im gesamten Prozess bis heute eine der ganz entscheidenden Personen für den Erfolg und die Entwicklung unserer Talente“, zollt Jugend-Koordinator Axel Renner dem akribischen Arbeiter und Taktik-Experten, für den ein Nachfolger bereits in Sicht ist, höchsten Respekt. Allerdings: So ganz geht Björn Brede dann doch nicht. Ab kommendem Sommer übernimmt er den Stützpunkt Nord des Hessischen Handballverbandes und wird damit stetigen Kontakt zu den mJSG-Talenten halten.

Weiterhin könnte sich der Erfolgscoach vorstellen, sich um den Bundesliga-Anschlusskader der MT zu kümmern: „Die Spieler zwischen Jugend und Profitum brauchen Zeit, in denen man individuell mit ihnen arbeiten kann.“ Denn: „Ihre Entwicklung ist mit 18 keineswegs abgeschlossen ist. Es sind noch positive Impulse möglich bis sie 23 sind.“

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