A-Jugend-Meisterrunde

mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen muss Tabellenführung bei heimstarken Magdeburgern verteidigen

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Malvin Haeske

Trotz des klaren Hinspielsieges steht die A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen in der Meisterrunde beim SC Magdeburg vor einer schweren Aufgabe.

Es ist eng an der Spitze der Gruppe 2 der Meisterrude der A-Jugend-Bundesliga. Tabellenfhrer mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen spürt den heißen Atem der Konkurrenz im Nacken. „Stimmt“, sagt Trainer Brede. Aber auch: „Wir haben es selbst in der Hand, am Ende oben zu stehen.“ Damit das so bleibt, ist ein Sieg beim SC Magdeburg (Sa. 16) Pflicht.

Das scheint angesichts des fulminanten 37:21-Hinspielerfolges keine allzu große Herausforderung. Nicht für Björn Brede. „Ich weiß dieses Spiel einzuordnen. Wir hatten einen Sahnetag und Magdeburg stand neben sich“, warnt der mJSG-Coach. Außerdem

sind die beim ersten Vergleich fehlenden rückraumspiel Oskar Schöll (mitte) und Renars Uscins, einer der besten Halbrechten seines Jahrgangs in Deutschland mit dabei.

Und: Der Bundesliga-Nachwuchs des SCM ist zuhause noch ungeschlagen, sogar die Spitzenteams der Rhein-Neckar Löwen und der SG Flensburg/Handewitt traten mit einer Niederlage im Gepäck die Rückreise aus der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts an.

Haeskes Rückkehr an alte Wirkungsstätte

Da trifft es sich aus nordhessischer Sicht gut, dass die mJSG - seit acht Spielen unbesiegt - immer besser ins Rollen kommt. Am besten verkörpert das Paul Kompenhans. Der Rückraumstratege feierte im Hinspiel sein Comeback nach sechsmonatiger Verletzungspause (Kreuzbandriss) und nähert sich seitdem seiner Bestform an. „Ein paar Prozent fehlen noch, aber wird von Spiel zu Spiel wertvoller für uns“, bestätigt Björn Brede.

Der kann auch auf einen hoch motivierten Malvin Haeske bauen. Schließlich kehrt der Linkshänder an seine alte Wirkungsstätte zurück. Im grandiosen Hinspiel war er mit sieben Treffern der erfolgreichste Torschütze seiner Mannschaft. Eine gutes Omen, aber ob der veränderten Vorzeichen keine Garantie, das es in der „Höhle des Löwen“ auch so gut läuft.

Zu den Magdeburger Revanchegelüsten gesellt sich nämlich die dringende Notwendigkeit zu punkten, um als aktueller Fünfter nicht den Kontakt zum vierten Platz, der zur Teilnahme am Viertelfinale m die Deutsche Meisterschaft berechtigt, aus den Augen zu verlieren. Auch die hat die mJSG im Blick, allerdings aus anderer Perspektive.

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