A-Jugend-Meisterrunde

31:34 - mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen enttäuscht beim SC Magdeburg

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Jannik Büde

Rückschlag für die A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen: Beim 31:34 (9:12) kassierten die Schützlinge von Björn Brede die zweite Niederlage in der laufenden Meisterrunde zur Deutschen Meisterschaft und büßten die Tabellenführung ein.

Von einer „desolaten Leistung“ sprach ein ziemlich enttäuschter Trainer angesichts einer über 60 Minuten wackligen Deckung, „die nie zur erforderlichen Kompaktheit gefunden hat“. Hinzu kam eine Abschlussquote in der Offensive von unter 40 Prozent: „So kannst Du kein Spiel gewinnen.“

Auch nicht gegen den heimstarken SCM, der im Hinspiel noch mit 21:37 untergegangen war. Doch da brillierte der mJSG-Angriff, diesmal stockte er. Gleich in den ersten Minuten bescherten zahlreiche Fehlwürfe den Gastgebern einen 5:2-Vorsprung (7.). Allein Julian Fuchs versiebte die ersten drei Bälle, was dem Rechtsaußen in dieser Saison noch nie passiert ist.

So lief der Gast von Beginn an der Musik hinterher. Nur ein gut aufgelegter Torwart Jannik Büde hielt seine Mannschaft im Spiel, während seine Vorderleute in der 6:0-Deckung keinen Zugriff bekamen. Regisseur Alexander Möller spielte insbesondere die gegnerischen Halbverteidiger schwindelig, schloss selbst gekonnt ab (4 Tore) oder bediente seine torgefährlichen Rückraumkollegen Renars Uscins (6) und Justin Döbler (8).

Seine Rote Karte in der 34. Minute nach einem Foul an Ole Pregler führte dann jedoch zu einem kurzzeitigen Bruch im Spiel der Magdeburger. Über 11:15 (34.) und 15:16 (40.) verkürzten die Nordhessen den Rückstand und glichen nach 45 Minuten durch David Kuntscher zum 19:19 aus.

Eigentlich ein psychologischer Vorteil, den die Gäste jedoch nicht zu nutzten wussten. Nach Preglers Treffer zum 21:22 (50.) ließen sie einen 5:0-Lauf des Gegners zu - die Vorentscheidung. Zwar gaben sich die Brede-Schützlinge keinesfalls geschlagen, setzten mit einer offenen Manndeckung in der Schlussphase alles auf eine Karte, doch der Tabellenfünfte ließ nichts mehr anbrechen.

„Ein Schuss vor den Bug“, ordnete der mJSG-Coach diese unerwartete Schlappe ein. Verbunden mit der Hoffnung auf Läuterung seiner Schützlinge. Die müssen begreifen, „dass es in der ausgeglichenen Meisterrunde nur mit 100 Leistung möglich ist, zu bestehen.“ Davon war der heimische Bundesliga-Nachwuchs in Magdeburg weit entfernt.

Und grüßt - zur „Strafe“ - nun nicht mehr von ganz oben. Eine Momentaufnahme mit der schnellen Chance zur Wiedergutmachung. Schon im kommenden Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig (Sa. 16 Uhr Stadtsporthalle Melsungen). 

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