A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen hat sich für die Eliteliga verstärkt – Sechs Baunataler kamen

Abenteuer Bundesliga beginnt

Die Neuzugänge der Melsunger A-Jugend, die die Qualifikation für die Bundesliga schafften: Trainer Philip Julius (von links), Dimitri Ignatov, Jan Grolla, Fin Backs, Johannes Golla, Marian Mügge, Fabian Rudolph, Jannik Lengemann, Florian Weiß, Magnus Rulff, Physio Thomas Tobolik und Trainer Sead Kurtagic. Foto: privat

Melsungen. Bundesliga. Die gibt es für die Fans der MT Melsungen ab jetzt nicht mehr nur in der Kasseler Rothenbachhalle zu sehen, sondern auch in der Melsunger Stadtsporthalle.

Denn die A-Jugend der MT Melsungen, offiziell firmierend unter dem Namen mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen, steht unmittelbar vor dem Start in der Jugendhandball-Bundesliga. Der erste einer Nachwuchsmannschaft in der langen Vereinsgeschichte.

Seit April haben die beiden Trainer, A-Lizenz-Inhaber Sead Kurtagic und Philip Julius, das Team zusammen, mit dem für hiesige Verhältnisse Neuland beackert werden soll. Bis auf eine Ausnahme sind alle Spieler in der Region Nordhessen/Südniedersachsen heimisch. Nur Johannes Golla kommt aus Erbach in Südhessen und wurde nicht zuletzt mit direktem Blick auf die Männer-Bundesligamannschaft, wo er in der Vorbereitung bereits einige Einsätze hatte, von Eintracht Wiesbaden an die Fulda geholt.

Alle anderen entstammen Vereinen aus Nordhessen und Südniedersachsen, auch wenn sie zwischenzeitlich bereits weiter entfernt am Ball waren. Wie Jan Grolla, der aus Bad Sooden-Allendorf stammt und der Mündener Fin Backs, die beide zuletzt für Eintracht Hildesheim auf Torejagd gingen.

Gleich sechs Spieler wechselten von Eintracht Baunatal an die Fulda, darunter die Torhüter Jannik Lengemann und Marian Mügge. Und mit Dimitri Ignatow gehört auch ein aktueller Jugend-Nationalspieler zum Stammkader. Der bietet mit 16 Spielern eine solide Basis, um in der viergeteilten Jugend-Bundesliga (siehe Hintergrund) zu bestehen und nach Möglichkeit unter die ersten sechs der Gruppe West zu kommen. Denn das würde die automatische Qualifikation für die nächste Spielzeit bedeuten.

Die Vorbereitung war in der ersten Phase geprägt von der Qualifikation zur Bundesliga, die erst nach drei Turnieren geschafft war. Dass dabei lediglich eine einzige Niederlage in neun Partien zu verzeichnen war, bestätigt Trainer Philip Julius in seiner Aussage: „Es ist uns gelungen, die Truppe schnell ganz eng zusammenzuschweißen.“

Perspektive für Oberliga

Nach der Sommerpause sprangen bei zwei Turnieren beim DHfK Leipzig und den Füchsen Berlin mit nahezu ausschließlich Bundesliga-Konkurrenten zwei zweite Plätze, jeweils hinter dem SC Magdeburg, heraus.

Seine Heimspiele trägt der Nachwuchs in Melsungen aus, wann immer möglich als Doppelveranstaltung mit dem Oberliga-Team der MT Melsungen II. „Um Identität zu schaffen und gleichzeitig Perspektive zu vermitteln“, erklärt Jugendkoordinator Axel Renner.

Von Michael Koch

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