Kreisoberliga:

Absolutes Gipfeltreffen zwischen SG Neukirchen/Röllshausen und TSV Besse

Top: Neukirchens Jan Philipp Trümner.
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Top: Neukirchens Jan Philipp Trümner.

Das Beste kommt zum Schluss: Am letzten Vorrundenspieltag der Kreisoberliga empfangen die Fußballer der SG Neukirchen/Röllshausen als Tabellenzweiter den Spitzenreiter TSV Besse (So. 15.15 Uhr, Kunstrasen Neukirchen).

Neukirchen – Wir blicken auf die wichtigsten Aspekte das Spitzenspiels.

Ausgangslage

Der sieben Punkte vorn liegende TSV (39 Punkte, 39:11 Tore, 14 Spiele) könnte mit einem Sieg einen Riesenschritt machen. Der Gastgeber (32, 32:6, 13) will das Titelrennen offenhalten. Die mit Abstand stabilste Abwehr der Staffel möchte die starke Offensive des TSV an die Kette legen. Mit zwei Siegen bis zur Winterpause in den Duellen mit Besse und im Nachholspiel in Kleinenglis könnte das Team von Trainer Sergej Schlese bis auf einen Zähler an den TSV heranrücken.

Schlüsselspieler

Schlüsselspieler beim Gastgeber ist der Hessenliga erfahrene Neuzugang Jan Philipp Trümner, der über hohe technische Klasse verfügt. In zentraler Position setzt er seine Mitspieler gekonnt mit klugen Pässen in Szene und erzielte selbst drei Tore.

Schlüsselspieler beim TSV ist Sven Pape. Er ist einer der besten Spieler der Liga. Ein kluger Stratege, der den finalen Pass in die Tiefe spielen kann und auch einen guten Schuss hat. Pape kann stets den Unterschied ausmachen.

Personal

Personell muss die SG auf Viktor Deiwald, Moritz Knieling und Edvin Gering verzichten. Dafür wird Maurice Schubert wieder in den Kader rücken. Fabian Reitze und Leroy Bawuah verstärken den TSV. Fraglich ist der Einsatz der angeschlagenen Dennis Kornetzki und Martin Pierog. Neu ist der 19-jährige Außenbahnspieler Aymen Zouaoui, der nach einer Pause vom VfL Kassel kam und bei zwei Kurzeinsätzen einen guten Eindruck hinterließ.

Taktik

„Wir werden variabel auftreten, offensiv und kontrolliert“ sagt SG-Trainer Schlese und erklärt: „Unsere Taktik ist von Spielverlauf abhängig, aber wir werden uns nicht verstecken“. Auf der Gegenseite wird Besse mit dem ungewohnten Untergrund klarkommen müssen. Dennoch macht Trainer Andreas Wenderoth deutlich: „Wir spielen in unserem gewohnten 4-1-4-1-System, richten uns nie nach dem Gegner.“

Perspektive

„Im Vordergrund steht für uns die Weiterentwicklung der Mannschaft“, sagt SG-Abteilungsleiter Adam Biernacki und nimmt so den Druck vom Team, deren „Zusammengehörigkeitsgefühl auch außerhalb des Platzes“ er heraushebt. Er erinnert an die schwierige Vorserie und mahnt, realistisch zu bleiben.

„Unser Ziel ist der Aufstieg in die Gruppenliga. Das haben wir von Beginn an kommuniziert“, sagt Wenderoth. Zudem will der Verein „moderner werden“. Heißt: Interessant für junge Spieler, in allen Bereichen zu wachsen und „sexy zu werden“. Für die Rückrunde ist angedacht, sich mit Nachwuchsspielern zu verstärken, um breiter aufgestellt zu sein. (Bernd Krommes)

Ballsicher: Besses Stratege Sven Pape.

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