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Abstieg immer wahrscheinlicher: FSG Gudensbergs mit 1:4 gegen Eichenzell noch gut bedient

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Von: Sebastian Schmidt

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Liefen viel hinterher: Tim Prüfer (l., der hier nur die Hacken von Eichenzells Marcel Ludwig sieht) und die FSG Gudensberg waren beim 1:4 chancenlos. Damit ist das Team von Trainer Andre Fröhlich kaum noch zu retten.
Liefen viel hinterher: Tim Prüfer (l., der hier nur die Hacken von Eichenzells Marcel Ludwig sieht) und die FSG Gudensberg waren beim 1:4 chancenlos. Damit ist das Team von Trainer Andre Fröhlich kaum noch zu retten. © Richard Kasiewicz

Die einzig guten Nachrichten für die FSG Gudensberg hatte Andre Fröhlich nach dem Spiel zu verkünden. Mit Christoph Rausch wechseln der Stammtorwart und mit Marvin Diehl ein torgefährlicher Mittelfeldspieler von der SG Kirchberg/Lohne/Haddamar. Das sind die ersten beiden Neuzugänge für die Saison 2022/23, die sich indes auch im Trikot Gudensbergs auf die Gruppenliga einstellen müssen.

Gudensberg – Denn Fröhlich und seine FSG kassierten mit 1:4 (1:2) gegen den FC Britannia Eichenzell die 16. Saisonniederlage in der Fußball-Verbandsliga. Somit ist das rettende Ufer sechs Spiele vor Schluss schon elf Punkte entfernt. „Die Jungs waren körperlich und mental leer und platt nach dem unglücklichen 2:2 drei Tage zuvor gegen Ehrenberg. Speziell in der ersten Halbzeit hatten wir zu viele einfach Ballverluste und leichte Fehler“, erklärte Fröhlich, der sich dennoch schützend vor sein Team stellte.

Allein schon der Tatsache geschuldet, dass die ohnehin personell arg gebeutelte FSG kurzfristig auf Torjäger Tom Siebert verzichten musste, der angeschlagen beim Warmmachen die weiße Fahne hisste. Nach 25 Minuten ging es dann auch für Abräumer Till Dünzebach nicht weiter, weil die Leiste zwickte.

Ein Geschenk und viele Fehler

Durchaus bemerkenswert, dass die Gastgeber dennoch in Führung gehen konnten. Christian Dobler-Eggers drückte den Ball nach dem schönsten Angriff der FSG über sieben Stationen und auf Zuspiel von Nico Hillebrand mit links über die Linie (6.). Einmal mehr hatte Gudensberg von seinem Vorsprung aber nicht viel. Ein Geschenk führte nur fünf Minuten später zum 1:1. Torwart Tom Stieghorst und Abwehrchef Julian Lauterbach spielten den Klassiker „nimm Du ihn, ich hab ihn sicher.“ Leonard Müller ließ sich nicht zweimal bitten und egalisierte den Spielstand.

Das und Dünzebachs vorzeitiges Ausscheiden hinterließ Spuren. Fehlpässe im Aufbau häuften sich. Einen davon nutzte wiederum Müller zum 2:1 auf Vorarbeit von Marcel Ludwig und Tayyip Akkilinc (43.). Der umsichtige Schiedsrichter Canice Uhl hatte hier nach einem Foulspiel von Daniel Frank an Ludwig geschickt Vorteil laufen lassen.

Auch Akkilinc trifft doppelt

Anschließend hatte Eichenzell leichtes Spiel. Vor allem Müller freute ich auf dem rechten Flügel über zu viel Platz. Da verloren die Hausherren die meisten Zweikämpfe und agierten in den Ketten nicht mehr geschlossen. Folgerichtig legten die Osthessen nach. Und zwar durch einen zweiten Doppelpacker. Angreifer Akkilinc gelangen seine Saisontreffer drei (58.) und vier (63.). (Sebastian Schmidt)

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