FSG Körle/Guxhagen steigt wieder in die Landesliga auf – Zwei Neuzugänge sind schon da

Den Abstieg repariert

Die Meistermannschaft der FSG Körle/Guxhagen: Marlene Stroop (hintere Reihe von links), Kathrin Kördel, Julia Kühlborn, Isabell Opretzka, Miriam Mell, Hanna Geißer, Patrizia Rotolo, und Betreuerin Rosi Hungerland. Mittlere Reihe: Trainerin Dagmar Hoppe, Michaela Wennemuth, Ivonne Hildebrand, Wiebke Hungerland. Untere Reihe: Janine Biessler, Sandra Johnson, Janina Diehl, Elena Wen. Foto: nh

Körle. Sie sind zurück. „Unser Ziel war es, zu zeigen, dass wir in die Landesliga gehören“, sagt Dagmar Hoppe, Trainerin der Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Körle/Guxhagen. Und das ist ihrem Team eindrucksvoll gelungen. Durch einen 37:26-Erfolg beim TV Flieden konnte das Team sogar einen Spieltag vor Ende der Saison die Meisterschaft feiern und kehrt damit nach dem Abstieg 2014 umgehend in die Landesliga zurück.

Der Wiederaufstieg war dabei zunächst nicht das primäre Ziel. Erst als sich um Weihnachten abzeichnete, dass die Guxhagenerinnen im Titelkampf nur schwer zu stoppen sein würden, beschäftigten sich die Spielerinnen mit dem Aufstieg.

„Unsere Stärke ist, dass wir eingespielt waren“, sagt FSG-Übungsleiterin Hoppe. Seit vier Jahren spielt der Stamm der Mannschaft zusammen, der in dieser Saison durch die Jugendspielerinnen Marlene Stroop, Lea Ötzel und Isabell Opretzka ergänzt wurde. Vor allem für die 17-jährige Opretzka hat FSG-Coach Hoppe ein Sonderlob übrig: „Sie hat sich durch gute Leistungen einen Stammplatz erarbeitet und ist zu einer wichtigen Spielerin geworden.“ Eigentlich spielt die A-Jugendliche auf Linksaußen. Unter der FSG-Trainerin hat sich Opretzka aber zur Stammkraft am Kreis entwickelt. Neben dem Talent war vor allem Kapitänin Ivonne Hildebrand die herausragende Akteurin der Saison. „Sie war der Kopf der Mannschaft und hat das Team mit ihrer Erfahrung und Torgefährlichkeit geführt“, sagt Trainerin Hoppe, für die der Erfolg auch immer eine Mannschaftsleistung war.

Mit einem Schnitt von 30 Toren pro Partie verfügt die FSG über den mit großem Abstand stärksten Angriff der Liga. Dafür haperte es noch in der Abwehr. „Hier müssen wir viel aggressiver werden und uns auch im Umschaltspiel verbessern“, blickt Hoppe auf die kommende Landesliga-Saison voraus. Dabei freuen sich die Guxhagenerinnen besonders auf die Derbys mit dem TSV Wollrode.

Die Planungen für die kommende Saison sind bereits weit fortgeschritten. Die Mannschaft wird zusammen bleiben. Und mit zwei Neuzugängen kann der Aufsteiger auch schon aufwarten. Nicole Elser (HSG Baunatal) und Sina Sedlaczek (zuletzt Hofgeismar/Grebenstein) haben sich der Hoppe-Sieben angeschlossen.

Von Marcel Glaser

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.
Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.