Rallye:

2. ADAC-rthb-Rallye Hessisches Bergland: Stefan Göttig ganz souverän

Eine Klasse für sich: Stefan Göttig gewann mit Natalie Solbach-Schmidt im Skoda Fabia R5 die 2. ADAC rthb Rallye Hessisches Bergland. 2
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Eine Klasse für sich: Stefan Göttig gewann mit Natalie Solbach-Schmidt im Skoda Fabia R5 die 2. ADAC rthb Rallye Hessisches Bergland. 2

Der Heimvorteil spielte ihm in die Karte: Zum fünften Mal in Folge hat der Fuldataler Stefan Göttig das Rennen in und um Melsungen gewonnen. Zusammen mit Beifahrerin Natalie Solbach-Schmidt war Göttig bei der 2. ADAC-rthb-Rallye Hessisches Bergland erfolgreich.

Melsungen – Ausgehend vom Maxi-Autohof Malsfeld wurden neun Prüfungen bei einer Gesamtlänge von 70 Kilometern gewertet. 43 Teams kamen durch. Der Veranstalter und auch die Verantwortlichen der DMSB-Rallye-Cup-Serie zeigten sich zufrieden mit dem unfallfreien Verlauf der Veranstaltung, auf der trotzdem fahrerische Höchstleistungen gebracht wurden.

Nachdem die erste Knüllprüfung Großropperhausen wegen Nebels abgebrochen wurde, holte sich Thomas Lorenz (Weingarten) mit seinem Co-Pilot Tim Rauber im Skoda Fabia S 2000 mit 5,6 Sekunden Vorsprung den Sieg auf dem zweiten Durchgang der Wertungsprüfung Großropperhausen, die wegen des extremen Nebels auf die Hälfte verkürzt worden war.

Erfolgreich beim ersten Durchgang auf dem Malsfeld-Ring war Konstantin Keil mit seinem Citroen DS 3 R2T MAX. Allerdings konnte der Niestataler die Rallye nicht beenden. Auf der Wertungsprüfung Rhünda begann Stefan Göttig seine Aufholjagd, um dann nach dem zweiten Durchgang auf dem Malsfeldring mit einem Abstand von 3,3 Sekunden vor dem Mitsubishi-Piloten Oliver Bliss (Kippenheim) die Führung zu übernehmen. Mit 11,6 Sekunden Rückstand auf Göttigs Skoda Fabia R 5 kam Thomas Lorenz immer näher.

Thomas Lorenz kam immer näher

Die Wertungsprüfungen Schwarzer Stock 1 und 2 von Erkshausen nach Rockensüß im Nachbarkreis Hersfeld-Rotenburg und Solz 1 nahe Bebra holte sich Lorenz und lag somit nur noch 1,3 Sekunden hinter Göttig, so dass es auf die letzte Wertungsprüfung, der Solz 2, ankam. Hier war Stefan Göttig erneut der Schnellste und gewann die Rallye mit einer Gesamtzeit von 37:02,70 Minuten und einem Vorsprung von 11,8 Sekunden vor Thomas Lorenz. Dritter wurde Oliver Bliss mit 30 Sekunden Abstand zum Sieger. 3:32,7 Minuten hinter Göttig platzierte sich der Homberger Sebastian Lang mit Beifahrerin Meike Zettl im Ford Fiesta ST respektabel an zwölfter Stelle.

Den Gesamtsieg im DMSB (Deutsche Motor Sport Bund) Rallye-Cup, der 2. Bundesliga im Rallyesport, holte sich Tom Kässer (Winnenden) mit Beifahrer Stephan Schneeweiß im Honda Civic EP3, die auf dem neunten Platz der Rallye Hessisches Bergland ins Ziel kamen. Kässer heimste insgesamt 62,54 Punkte ein und konnte es verkraften, dass beim Endlauf Hans und Max Limpert (19,50/BMW e30 320is) sowie Christopher Berghahn und Sarah-Marleen Storch (19,17/Opel Corsa A) etwas besser punkteten als der Gesamtsieger mit 18,50.

Reiner Schlesinger top

Zweiter wurde Oliver Bliss mit Peter Fabian im Mitsubishi Lancer Evo 6 (61,11) vor Michael Mathes mit Julius Emmert im VW Golf 19E (57,47, die die Juniorwertung für sich entscheiden konnten. Christopher Berghahn und Co-Pilotin Sarah-Marleen Storch (55,42) landeten hier auf den zweiten Platz vor René Noller und Jennifer Lerch (45,37 im Opel Corsa Rally 4.

44 von 49 gestarteten Teilnehmern in der Kategorie Retro-Rallye, bei der die Teilnehmer eine vorgegebene Sollzeit fahren, konnten die Rallye erfolgreich beenden. Mit einer Sollzeitabweichung von 0,97 Sekunden bei einer Summe von acht Wertungsprüfungen lag der Caldener Reiner Schlesinger in seinem gelben BMW 2002 ti vor der einzigen Fahrerin im Feld: Meike Peters aus Dreye, die die Rallye im Golf 2 GTi mit einer Sollzeitabweichung von 1,06 Sekunden abschloss. Dritter wurde Gerd Michalowski (Hasbergen) im Lancia Delta Integrale mit 1,3 Sekunden Differenz. (Sebastian Schmidt)

Ein Zettel für Zettl: Beifahrerin Meike Zettl und Fahrer Sebastian Lang bekommen hier Instruktionen.

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