Verbandsliga

1:1 - Aufsteiger Gudensberg legt in Eichenzell nach

Selten gefordert, aber dann auf dem Posten: Gudensbergs Schlussmann Tom Stieghorst.
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Selten gefordert, aber dann auf dem Posten: Gudensbergs Schlussmann Tom Stieghorst.

„Nachlegen“ war das Zauberwort der FSG Gudensberg. Den Rückenwind des ersten Saisonsieges für ein weiteres Erfolgserlebnis in der Verbandsliga Nord nutzen. Das gelang. Beim 1:1 (0:0) nahm der Aufsteiger einen Punkt vom FC Eichenzell mit.

Eichenzell - Trotzdem. Vollkommen zufrieden war André Fröhlich dann doch nicht. „Vor der Partie hätte ich einen Punkt gerne mitgenommen. Nach dem Spiel hätte es auch ein Sieg sein können, selbst wenn das Remis leistungsgerecht ist“, erklärte der FSG-Coach.

Klar trauerte er noch den Großchancen nach der eigenen Führung nach (61.). Da hätten Can Rommel (volley) und Lukas Illian (Direktabnahme) für die Vorentscheidung sorgen können, scheiterten aber beide knapp, so dass es beim 0:1 durch Tom Siebert nach Illian Zauberpass über Eichenzells Deckung blieb.

Sieberts sechstes Saisontor

Stattdessen berappelten sich die Gastgeber. Allen voran Patrick Broschke. Nach einem Fehler im Gudensberger Aufbauspiel ergatterte sich der FC-Torjäger den Ball, konnte aber mit vereinten Kräften (Lauterbach, Stieghorst) noch am erfolgreichen Abschluss gehindert werden. Kurz darauf (73.) war dann jedoch Kubilay Kücükler nach einer Ecke zur Stelle und schob per Hacke zum 1:1 ein. Danach hatte Eichenzell leichte Vorteile, drückte auf den Siegtreffer, konnte sich jedoch keine Torchance mehr erspielen. Zu kompakt stand die FSG-Deckung, zu groß war der Wille (zumindest) einen Punkt aus Osthessen mitzunehmen.

Die erste Hälfte ging an die Gäste. Der FSG-Coach hatte auch die taktische Grundformaiton vom 6:1 gegen Thalau nicht verändert (3:4:3), in der seine Mannschaft aber diesmal mehr gegen den Ball arbeitete. Und mit diesem Pressing kam Eichenzell nicht zurecht. Bestes Beispiel: In der 9. Minute sprintet Tom Siebert nach schwachem Rückpass von Jonathan Müller dazwischen, doch Marcel Röder rettet in höchster Not. Was Eichenzell Torwart konnte, konnte Tom Stieghorst auch. In der 15. Minute lief Müller allein auf den Gudensberger Schlussmann zu, der jedoch die besseren Nerven hatte. Ansonsten ließ die FSG vor der Pause nichts zu. Und nur wenig mehr danach.  

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