Wiegand muss Startelf umbauen

Auftakt zu Derby-Wochen für TuS Viktoria Großenenglis und KSV Hessen Kassel

Wieder im Kader: Sarah Landinghoff-Schmidt (am Ball), hier gegen Rüsselsheims Angela Fedel.
+
Wieder im Kader: Sarah Landinghoff-Schmidt (am Ball), hier gegen Rüsselsheims Angela Fedel.

Die Derby-Wochen stehen an: Am Samstag (17 Uhr) haben die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis als Tabellenführer der Hessenliga den KSV Hessen Kassel zu Gast. Das Rückspiel steht am 6. November an, ehe am 13. November der dritte Vergleich mit den Löwinnen im Hessenpokal das Sportjahr abrunden wird.

Großenenglis – „Was Cooleres gibt es nicht. Jede Spielerin brennt darauf, gegen Kassel spielen zu können“, betont Viktoria-Coach Alessandro Wiegand. Besonders heiß ist Alina Weiß, die ebenso eine KSV-Vergangenheit hat wie Nikola Körbel und Alina Diehl. Während Körbel nach Rückenbeschwerden wieder fit ist, muss Innenverteidigerin Diehl allerdings wegen einer Fortbildung passen.

Da zudem Anna Wagner sowie Julia Stemmler aus privaten Gründen fehlen und Luisa Winter am Knie verletzt ist, wird es zumindest drei Änderungen in der Startelf im Vergleich zum 1:1 gegen die TSG Lütter geben. Zudem sind Verschiebungen in einigen Mannschaftsteilen möglich. Wieder an Bord sind neben Außenverteidigerin Weiß auch Angreiferin Nancy Willenberg und erstmals die erfahrene Mittelfeldspielerin Sarah Landinghoff-Schmidt, die nach einer beruflichen Veränderung ausgefallen war. Zudem bieten sich zwei Akteurinnen an, die zuvor noch in der zweiten Mannschaft kicken: Rojic Balica, die nach einem Kreuzbandriss wieder herangeführt wird, und Lisa Fölsch, deren Debüt gegen Lütter verheißungsvoll war. „Lisa ist schnell, robust, flexibel und zweikampfstark“, lobt Wiegand die 23-Jährige, die 2020 aus Bad Zwesten kam.

KSV-Coach lobt Arbeit in Großenenglis

Auf der Gegenseite hängt KSV-Coach Alexander Gautsche, vergangene Spielzeit noch Co-Trainer unter Eugen Wagner beim FC Körle, den Derby-Faktor nicht zu hoch: „Das ist das schwerste Spiel der Saison. Aber vor allem, weil in Großenenglis hervorragende Arbeit geleistet wird und sie Tabellenführer sind.“ Der 36-Jährige gibt sich trotz erst einem Punkt aus vier Partien entspannt, weil er sein junges Team mehr an der Entwicklung denn an den Ergebnissen misst. Stellvertretend lobt er Kinga John, die mit 17 Jahren eine Bereicherung auf der Sechs ist. Und Sophie Linke, die mit 18 bereits Abwehrchefin und Co-Kapitänin ist.

Zudem hofft Gautsche, dass Spielführerin Lena Krause nach muskulären Problemen wieder an Bord ist. Auch die Ex-Obermelsungerin Aysun Aygün drängt sich immer mehr auf. Lernen kann sie etwa von Lisa Lattermann, die seit zehn Jahren ununterbrochen Stammkraft in Kassel ist. Gekommen war sie 2011 von der SG Gilsa/Jesberg. Und ist mit Derbys im Schwalm-Eder-Kreis aufgewachsen. (Sebastian Schmidt)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.