Kreisoberliga: Pflanz-Team steht vor erstem Hit

Aulatal stürmt mit Ex-Torwart die Liga

Steffen

Oberaula. Der Aufstieg in die Fußball-Gruppenliga ist greifbar nahe: Die SG Aulatal führt neun Spiele vor Schluss die Tabelle der Kreisoberliga Fulda Nord an und hat die Meisterschaft selbst in der Hand.

Wichtig auf dem Weg dorthin wird der Schlager beim Tabellenzweiten SG Wildeck (So. 15 Uhr, Richelsdorf).

Ein Gegner, der mit Christian Winter einen Stürmerfuchs in seinen Reihen weiß, der früher bei Borussia Fulda Regionalliga spielte und nun mit 21 Treffern die Nummer zwei der Torjägerliste ist. Beim 5:1 im Hinspiel traf Winter doppelt.

Das war das schwärzeste Wochenende für Aulatal, weil es zwei Tage später eine 1:4-Niederlage bei Neuling SG Rotensee/Wippershain/Schenklengsfeld setzte. „Danach ist bei uns ein positiver Entwicklungsprozess eingetreten. Wir spielen relativ konstant“, sagt Steffen Schneider. Der Oberliga-erfahrene Innenverteidiger (Fulda und Schwalmstadt) bildet mit Georg Muratidi und den beiden Sechsern Viktor Kibenko sowie Daniel Weber das Herzstück das Teams.

„Wir haben eine gute Abwehr“, findet Schneider und harmoniert nach eigenen Angaben prächtig mit „dem Griechen“, wie der in Russland aufgewachsene Sohn einer Deutschen und eines Griechen liebevoll genannt wird.

Allerdings hat das zusammengewachsene Team aus den Stammvereinen TSG Oberaula und TSV Kirchheim auch Glück, weil es kaum Verletzte gibt. Somit kann der neue Trainer Markus Pflanz, der in der Winterpause auf Andreas Schmier folgte, aus dem Vollen schöpfen.

Interessant dabei die Konstellation im Sturm. Aus beruflichen Gründen kommt Bartosz Jablocki erst auf zwei Trainingseinheiten, dafür aber schon auf sieben Treffer. 13 Tore hat Bogdan-Samuil Cojocaru erzielt. Ein erfahrener Rumäne, mit ungewöhnlicher Karriere: Vor vier Jahren stellte er sich als Torwart vor, wurde dann aber unter Ex-Coach Hans Schweigert als Außenverteidiger eingesetzt, ehe Schmier ihn als laufstarken Neuner im 4:2:3:1-System erfolgreich austestete.

Wie stark die SG ist, wird sich am Sonntag in Wildeck und im Mai in den Duellen mit den Verfolgern SG Rotenburg/Lispenhausen (16. Mai) sowie SG Haunetal (23. Mai) zeigen. „Wir bleiben bescheiden, wollen einfach nur oben mitspielen und haben mit unserer jungen Mannschaft keinen Druck, aufsteigen zu müssen“, erklärt Steffen Schneider. Archivfoto: Kasiewicz/nh

Von Sebastian Schmidt

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