Tischtennis-Oberliga

Bad Homburger Bundesliga-Reserve zu stark für den TSV Besse

Brachte dem Bad Homburger Dominik Scheja die zweite Einzelniederlage bei: Besses Krzystof Kaczmarek.
+
Brachte dem Bad Homburger Dominik Scheja die zweite Einzelniederlage bei: Besses Krzystof Kaczmarek.

Der Tabellendritte war zu stark für den TSV Besse. Der heimische Tischtennis-Oberligist musste sich der Bundesliga-Reserve des TTC OE Bad Homburg II mit 3:7 beugen.

Besse - Keinesfalls überraschend, denn die Gäste hatten mit Cedric Meissner einen bundesligaerprobten Spieler an der Spitzenposition. Der schon im Doppel gemeinsam mit Dominik Scheja seine Extra-Klasse beim 3:0-Sieg gegen Kaczmarek/Köllner andeutete. Was die Edermünder jedoch postwendend mit einem 3:1-Sieg von Pavolka/Pfaff gegen Janicki/Fox ausgleichen konnten. „Damit ging unsere Doppelstrategie auf“, erklärte Kapitän Sebastian Pfaff.

Seine Hoffnung, dass das dies auch im Spitzenpaarkreuz gelingen würde, trog. Krzystof Kaczmarek begann gegen Cedric Meissner furios, gewann den ersten Satz mit 12:10, ehe er den äußerst schwierig zu retournierenden Aufschlägen seines Kontrahenten mit 1:3 Tribut zollen musste. Am Nachbartisch mündete das Duell von Michal Pavolka gegen Dominik Scheja in eine dramatische Schlussphase: Besses Nummer eins lag im fünften Satz mit 3:10 zurück, wehrte sieben Matchbälle ab und glich zum 10:10 aus. Um wenig später dann doch mit 10:12 geschlagen vom Tisch zu gehen.

„Basti“ Pfaff brachte sein Team mit dem 3:1-Erfolg über Tyler Fox wieder heran. Und sogar der Ausgleich lag im zweiten Paarkreuz in der Luft, als Tyler Köllner zwei Sätze (11:8, 11:7) stark gegen Adam Janicki begann, dann aber den Gewinn des dritten Durchgangs verpasste und schließlich im Entscheidungssatz (8:11) den Kürzeren zog.

Im zweiten Durchgang musste Pavolka mit 1:3 (3:11, 12:10, 9:11, 5:11) gegen Meissner erneut passen. Dafür sorgte Krzystof Kaczmarek für eine positive Überraschung, als er Scheja, (17:1-Bilanz) die zweite Einzel-Niederlage bescherte. Die mit 3:0 (17:15, 11:7, 11:2) auch noch deutlich ausfiel. Und den Gastgebern bei 3:5-Rückstand noch eine kleine Chance auf ein Remis eröffnete.

Rein theoretisch. Praktisch unterlag Pfaff in drei Sätzen (9:11, 8:11, 8:11) gegen Janicki und im Duell der Nachwuchstalente Köllner (5:11, 10:12, 8:11) gegen Fox. „Gegen ein so starkes Team müssen wir die Niederlage akzeptieren, aber mit einem Polster von vier Punkten zu den beiden Abstiegsrängen können wir zuversichtlich in die Rückrunde gehen“, ordnete TSV-Kapitän Pfaff die Niederlage ein.(von Reinhold Döring)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.