Kreispokal-Finale in Homberg: Körle leicht favorisiert gegen Immichenhain/Ottrau

Beide wollen die Krönung

Ist er im Finale die Nummer eins? Körles Schlussmann Sven Sennhenn. Foto: Hahn

Homberg. „Es geht darum, eine super Saison zu einer überragenden Serie zu machen“, sagt Jörg Müller. Damit spricht der Spielertrainer des starken Gruppenligisten FC Körle über Gegner SG Immichenhain/Ottrau. Das gilt aber durchaus für beide Vereine. Denn im Kreispokalfinale am Donnerstag (17 Uhr, Stellbergstadion Homberg) messen sich zwei der positivsten Erscheinungen im heimischen Fußball derzeit. Gesucht wird der Nachfolger des TSV Mengsberg, der diesmal schon in der zweiten Runde am FC Homberg gescheitert war.

Außenseiter SG, der mit einem Fanbus anreist, darf als Spitzenreiter der Kreisoberliga mit fünf Punkten Vorsprung auf den SC Neukirchen und deren sechs auf den FV FeLoNi drei Runden vor dem Ende fast schon für die Gruppenliga planen. Das eingespielte und bis auf Spielertrainer Helge Hastrich (41 Jahre) junge Team kann auf eine starke Abwehr bauen. In der Liga kassierte Immichenhain/Ottrau in 25 Begegnungen nur 18 Tore, in fünf Pokal-Partien nur eines. Allerdings muss die SG seit einer Woche ohne Defensiv-Organisator Simon Schultheis auskommen, der bis September in Kanada weilt. Zudem fehlt weiterhin Mittelfeldmann Daniel Itzenhäuser verletzt.

„Für uns ist das eine einmalige Gelegenheit“, weiß Hastrich um die Gunst der Stunde. Und sieht es als gutes Omen an, dass seine Mannschaft 2009 schon einmal im Pokal-Endspiel war und anschließend den Aufstieg (damals Kreisoberliga) packte. Geschenkt, dass die SG damals Hessenligist 1. FC Schwalmstadt mit 1:5 unterlegen war.

„Immichenhain wird uns alles abverlangen. Das ist ein brandgefährlicher Gegner“, erklärt Müller. Körles Coach bangt noch um die Einsätze von Rückhalt Mario Umbach (Gehirnerschütterung) und Routinier Marcel Riemann (Zerrung). Mit an Bord ist dafür wieder Neuzugang Luis Taube, der beim 5:0 in Rengershausen ein vielversprechendes Debüt für Körle gab. Für Umbach könnte Sven Sennhenn zwischen den Pfosten stehen. „Wir haben zwei Top-Torleute“, lobt Müller, der im Stadion seines Heimatvereins FC Homberg nur allzu gern den ersten Titel im Freien holen würde, nachdem er mit dem FCK bereits zweimal in der Halle obenauf war (2011, 2012).

Von Sebastian Schmidt

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.