1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Schwalm-Eder-Kreis

4:9 - Besse enttäuscht beim Heimdebüt

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Volle Konzentration: Besses Tyler Köllner, der ein Einzel gewann und eins verlor.
Volle Konzentration: Besses Tyler Köllner, der ein Einzel gewann und eins verlor. © Richard Kasiewicz

Rückschlag für den TSV Besse: Nach dem gelungenen Oberliga-Auftakt in Watzenborn unterlagen die Edermünder in eigener Halle dem TTC RW Biebrich mit 4:6.

Edermünde - Die Wiesbadener kamen ohne ihre Nummer eins Nico Stehle - und dennoch entschieden sie die Partie im Top-Paarkreuz für sich. Dort war der nach vorn aufrückende TTC-Neuzugang Jonathan Thimon nicht zu knacken. Zunächst biss sich Michal Pavolka mit 1:3 (6:11, 11:6, 11:13, 6:11) am starken Schweden die Zähne aus. „Michal hat kämpferisch alles in die Waagschale geworfen, hatte aber große Probleme, sich auf das unangenehme Noppenspiel seines Kontrahenten einzustellen“, erklärte TSV-Kapitän Pfaff die erste Einzel-Niederlage des Slowaken.

Nicht besser erging es Krzystof Kaczmarek, der in vier Sätzen (8:11, 11:7, 8:11, 9:11) gegen Thimon unterlag. Nachdem er zuvor beim 2:3 (11:6, 10:12, 11:6, 6:11, 6:11) gegen den Chinesen Gao Xiaojun eine 2:1-Satzführung nicht ins Ziel bringen konnte, wobei der knapp verlorene zweite Durchgang besonders schmerzte. Gegen Gao gewann Pavolka mit 3:0 (13:11, 13:11, 11:6) und holte damit den einzigen TSV-Einzelsieg im oberen Paarkreuz.

Was den Druck auf das untere deutlich erhöhte. Der dem jungen Tyler Köllner bei seinem Heimdebüt jedoch nichts anhaben konnte. Der hinterließ beim 3:1-(9:11, 12:10, 13:11, 11:9)-Sieg gegen Frank Stephan eine starken Eindruck. „Deser Erfolg wird sein Selbstbewusstsein weiter steigern“, lobte Pfaff, der selbst mit seinem ersten Einzel gegen Max Lippmann haderte. Beim 2:3 war der verlorene zweite Satz nach 10:6-Führung besonders ärgerlich. Immerhin: Gegen Frank Stephan punktete er mit 3:1. Und brachte damit seine Mannschaft, die zwischenzeitlich mit 1:4 hinten lag, noch einmal bei 4:5 auf Tuchfühlung mit einem Remis.

In einer Partie, die Pfaff/Pavolka mit einem 3:2 (11:3 im fünften Satz) gegen Gao/Thimon hoffnungsvoll eröffnet hatten. Auch wenn am Nachbartisch Kaczmarek/Köllner in vier Sätzen gegen Stephan/Lippmann den 1:1-Ausgleich hinnehmen mussten. Und in der im letzten Einzel Tyler Köllner mit 1:3 (8:11, 9:11, 11:6, 6:11) gegen Lippmann, trotz heftiger Gegenwehr, den Siegpunkt der Rot-Weißen nicht verhindern konnte. (Reinhold Döring)

Auch interessant

Kommentare