Tischtennis-Oberligist verliert 7:9 gegen Münster

Besse erleidet herben Rückschlag

Das war nichts: Michal Baron verlor mit dem TSV Besse gegen Münster und muss um den Klassenverbleib bangen. Foto: Kasiewicz

Edermünde. Bitterer Rückrunden-Auftakt für den TSV Besse. Mit der 7:9-Heimniederlage gegen die DJK Blau-Weiß Münster missglückte der angepeilte Befreiungsschlag aus der Abstiegszone der Tischtennis-Oberliga.

„Vorn war die Ausbeute zu mager, dahinter war alles okay“, monierte TSV-Teamchef Manfred Pfaff die Leistungen seiner Spitzenleute. Von sechs möglichen Punkten konnten die beiden Tschechen diesmal lediglich einen beisteuern. Den holte Michal Baron mit einem Viersatz-Sieg (8:11,11:9,11:8, 11:8) gegen Tobias Beck, ließ aber beim 2:3 gegen Christoph Schröder im entscheidenden Satz bei 10:9-Führung (nach 4:8-Rückstand) den Matchball liegen. Rekonvaleszent Petr Wasik offenbarte bei seinen beiden Viersatz-Niederlagen gegen Beck (5:11, 8:11,11:8, 7:11) und Schröder (9:11, 11:9, 9:11 nach 7:3-, 11:13 nach 10:6-Führung) noch Trainingsrückstand. Der sich mit viel zu hoher Fehlerquote auch im gemeinsamen Doppel negativ auswirkte: Zu Beginn beim 1:3 gegen Beck/Körner und zum Schluss mit 2:3 gegen Schröder/Oehlmann.

Dass das Gäste-Spitzendoppel zu bezwingen ist, hatten zum Auftakt die gut harmonierenden Kaszuba/Pfaff mit einem 3:1-Coup bewiesen. Da aber Beck/Bierwirth in vier Sätzen gegen Kemmler/Lang unterlagen, geriet der TSV früh mit 1:4 in Rückstand - und damit unter Druck. Hatte dann aber seine stärkste Phase durch überzeugende „Mittelmänner“. Mateusz Kaszuba glänzte beim 3:1(11:9,11:6,4:11,11:6)-Erfolg gegen Abwehrspieler Matthias Kemmler mit starker Offensive und Florian Bierwirth wuchs in einer begeisterten Partie mit 3:2 (12:10 im 5. Satz) gegen Sebastian Oehlmann über sich hinaus. „Das war eine starke Leistung“, zollte Manfred Pfaff seinem 16-jährigen Youngster ein Extra-Lob.

Welches auch sein Sohn Sebastian verdient hatte, der mit dem hart erkämpften 3:2-Sieg gegen Till Körner zum 4:4 in der Gesamtwertung ausglich. Und später, nach Kaszubas 0:3 gegen Oehlmann und Bierwirths 1:3 gegen Kemmler, mit dem 3:0 gegen Markus Lang den vorzeitigen K.o. verhinderte. Hoffnung auf einen Teilerfolg weckte dann Peter Beck. Der Routinier (2:3 gegen Lang) bezwang im letzten Einzelduell Körner in drei Sätzen. Die Ernüchterung folgte im Schlussdoppel, als Baron/Wasik mit 1:0-Satzführung starteten, mit 7:11 im Entscheidungssatz aber hart landeten. „Jetzt wird es im Kampf um den Klassenerhalt eng für uns, vielleicht müssen wir am Ende froh sein den Relegationsrang zu schaffen“, sagte Kapitän Sebastian Pfaff.

Von Reinhold Döring

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