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Besse kennt keine Gnade und gewinnt Derby gegen Felsberg mit 9:2

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Volle Konzentration: Besses Karol Dzida rang in einem Schlüsselspieler Klaus Scherb nach 0:2-Rückstand noch nieder.
Volle Konzentration: Besses Karol Dzida rang in einem Schlüsselspieler Klaus Scherb nach 0:2-Rückstand noch nieder. © Richard Kasiewicz

Der Favorit hat sich behauptet: Im Derby der Tischtennis-Hessenliga feierte der TSV Besse einen ungefährdeten 9:2-Sieg beim Rivalen TSV Eintracht Felsberg. Der ohne Top-Akteur Stas Blumhardt ins Spiel gegangen war.

Felsberg – Ziel der Felsberger war es, zu Beginn eines der drei Doppel zu gewinnen, um die Edermünder nicht frühzeitig enteilen zu lassen. Daher nominierte Teamchef Dirk Heimel als Einser-Doppel Biedebach/Hellwig, die keinesfalls überraschend mit 0:3 (8:11, 0:11, 9:11) gegen Pfaff/Wiszowaty ebenso chancenlos waren, wie Merle/Imberger beim 0:3 (3:11, 7:11, 9:11) gegen Kubiak/Dzida. Um dann im dritten Doppel durch Scherb/Zimmermann mit 3:0 (13:11, 11:6, 11:9) gegen Mayer/Wicke den angestrebten Punkt zu verbuchen.

Im Spitzenpaarkreuz wurden die Besser-Asse ihrer Favoritenrolle gerecht. Sebastian Pfaff musste beim 3:1 (11:7, 7:11, 11:8, 11:5) gegen den spektakuläre Ballwechsel liefernden Lars Merle einen Satz abgeben, setzte sich aber sicher durch. Was auch für Marcin Kubiak galt, der gegen den aufrückenden Philipp Imberger mit 3:0 (11:8, 11:4, 11:8) die Oberhand behielt.

Zweimal 3:2 nach 0:2

Derby-Atmosphäre kam erst bei zwei Schlüsselspielen im mittleren Paarkreuz auf, wo Eintracht-Routinier Klaus Scherb die beiden Auftaktsätze mit 12:10 und 11:8 gegen Karol Dzida gewann. Doch der polnische Neuzugang konterte mit 11:8, 11:9 und zog – deutlich sicherer agierend – auch den fünften Durchgang mit 11:5 an sich.

Ein Spiegelbild dessen, lieferte Michael Biedebach gegen Routinier Kazimierz Wiszowaty. Felsbergs Nummer vier schien mit 11:8 und 13:11 auf Erfolgskurs, um aber gegen einen entfesselten „Kazik“ noch mit 2:11, 3:11 und 4:11 einzubrechen. Damit war der Tabellenzweite auf 6:1 enteilt. „Zwei wichtige Siege für uns“, bekannte Kapitän Pfaff, „denn wenn Felsberg auf 4:3 herangekommen wäre, hätte es noch mal eng werden können.“

Merles Mut nicht belohnt

Allerdings war im unteren Paarkreuz Eintracht-Ersatzmann Meik Hellwig mit 0:3 (4:11, 7:11, 1:11) gegen Dirk Mayer deutlich unterlegen, so dass die Hoffnungen der Burgstädter auf den zweiten Gegenpunkt bei Andy Zimmermann lagen. Die dieser in einer wendungsreichen Partie gegen Leon Wicke mit 3:2 (11:5, 7:11, 5:11, 11:9, 11:7) auch erfüllte.

Zum zweiten Durchgang gingen nur noch die Top-Akteure an die Tische. Imberger blieb mit 0:3 (5:11, 4:11, 3:11) gegen Pfaff ohne Satzgewinn. Merle hingegen leistete mit 1:3 (8:11, 5:11 11:8, 9:11) auch gegen Kubiak heftige Gegenwehr. „Ich habe mutig und mit viel Risiko gespielt“, erklärte der Schwalmstädter, „am Ende aber haben meine Kontrahenten durch ihre Konstanz und Klasse verdient gewonnen.“ (von Reinhold Döring)

Alles gegeben, aber verloren: Die Felsberger Michael Biedebach (l.) und Lars Merle.
Alles gegeben, aber verloren: Die Felsberger Michael Biedebach (l.) und Lars Merle. © Richard Kasiewicz

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