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Besse peilt in Biebrich Remis an

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Krzystof Kaczmarek
Krzystof Kaczmarek © Richard Kasiewicz

Der TSV Besse startet beim TTC RW Biebrich (Sa. 17 Uhr) in die Rückrunde der Tischtennis-Oberliga. Als Tabellensiebter und mit guten Aussichten, den angepeilten Klassenerhalt zu schaffen. Aber es gibt Bedenken angesichts der Bedingungen, unter denen gespielt werden muss. „Trotz der 2 G plus-Regelung ist das gesundheitliche Risiko für die Spieler hoch“, bangt TSV-Teamchef Manfred Pfaff, nachdem er vergeblich versuchte, das Spiel zu verlegen.

Besse - Die Wiesbadener sind als Tabellenvierter mit positivem Punktekonto im Soll. TTC-Mannschaftsführer Frank Stephan hofft auf eine ähnlich erfolgreiche Rückrunde, „damit wir um den Relegationsplatz frühzeitig einen Bogen machen können.“ Seine Mannschaft konnte mit einem 6:4-Sieg im Hinspiel beide Zähler aus der Bilsteinhalle entführen. Ein Ergebnis, das Stephan als „überraschend“ einstuft und an dem Besses Sebastian Pfaff lange zu knabbern hatte. „Da haben wir was liegen lassen“, betont der TSV-Kapitän.

Fraglich ist, ob sich die knappe Hinspiel-Niederlage nun in Wiesbaden ausbügeln lässt. Wohl nur, wenn bei den Gastgebern Top-Akteur Nico Stehle – mit lediglich einer Niederlage erfolgreichster Einzelspieler der gesamten Liga (9:1-Siege) - erneut fehlen sollte. Neben dem langjährigen Bundesliga-Akteur besitzen die Biebricher mit dem Schweden Jonathan Thimon eine Nummer drei, die in Besse im Spitzenpaarkreuz neben den Chinesen Xiajun Gao ran musste und dort zweifach punktete. Zudem steht mit Max Lippmann (Vorrundenbilanz 7:7) ein starker Nachrücker bereit.

Der TSV Besse wird seinen Winter-Neuzugang Jacek Wandachowicz in dieser Partie noch nicht aufstellen, hat aber mit Michal Pavolka und Krzystof Kaczmarek beide Top-Akteure an Bord. „Wir werden mit der gleichen Besetzung wie im Hinspiel antreten und hoffen auf einen Teilerfolg“, erklärt Manfred Pfaff.

Der Teammanager setzt im zweiten Paarkreuz wiederum auf den jungen Tyler Köllner, der im ersten Vergleich mit einem 3:1-Sieg gegen Frank Stephan durchaus überzeugte. Weitere TSV-Erfolge von Pavolka, Pfaff und einem Doppel reichten dann jedoch nicht. Aber vielleicht schafft es ja Krzystof Kaczmarek (2:3 gegen Gao) diesmal zu punkten. (von Reinhold Döring)

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