Oberliga: So langsam verpasst das Team den Anschluss

TSV Besse verliert erneut

Das war nichts: Michal Baron vom TSV Besse taumelt dem Abstieg aus der Oberliga entgegen. Foto: Kasiewicz

Kriftel. Die erhoffte Überraschung blieb aus. Der TSV Besse verlor beim TuS Kriftel 6:9 und hat damit in der Tischtennis-Oberliga den Anschluss ans Mittelfeld verloren.

Den ersten Dämpfer bekamen die Edermünder, trotz Umstellung, in den Doppeln verpasst. Zwar harmonierten Wasik/Pfaff gut und brachten das Kunststück fertig dem zweitbesten Doppel der gesamten Liga, Fröhlich-Wagenbach/Stockhofe, mit 3:0-Sätzen die dritte Saison-Niederlage beizubringen. Doch die als Spitzendoppel nominierten Baron/Kaszuba patzten am Nachbartisch mit 0:3-Sätzen gegen Schlicht/Nogami. Und da auch Bierwirth/Beck gegen Schneider/Schindling ohne Satzgewinn blieben, lag der TSV 1:2 zurück. „Es zieht sich schon durch die gesamte Saison, dass wir negativ aus den Doppel herauskommen“, ärgerte sich Sebastian Pfaff, „und wenn dann im Spitzenpaarkreuz - nach drei Siegen im Hinspiel - nur ein Einzel gewonnen wird, ist das zu wenig.“

Lediglich Petr Wasik setzte sich im Zweier-Duell mit Martin Schlicht mit 3:1-Sätzen durch, nachdem er zuvor in einem engen Spiel gegen Björn Fröhlich-Wagenbach 2:3 (9:11 im Entscheidungssatz) unterlegen war. Weit von seiner Bestform entfernt präsentierte sich Michal Baron bei seinen beiden enttäuschenden 0:3-Klatschen gegen die gleichen Kontrahenten. Ebenso blieb Mateusz Kaszuba im zweiten Paarkreuz mit 2:3 gegen Matthias Stockhofe und mit 1:3 gegen Makoto Nogami sieglos.

Deutlich besser lief es für Florian Bierwirth, der im Vergleich der Nachwuchstalente den Japaner Makoto Nogami in einer starken Partie 3:2 (12:10, 4:11, 11:7, 7:11, 11:9) in die Knie zwang und sich damit für die Hinspielniederlage revanchierte. Auch gegen den starken Stockhofe bewies der 16-Jährige trotz der 2:3 (9:11)-Niederlage, dass er im mittleren Paarkreuz bestehen kann. Vier extrem enge Fünfsatz-Auseinandersetzungen prägten das untere Paarkreuz, wo Peter Beck mit einem unerwarteten 3:2 (11:8)-Coup Christian Schneider die zweite Niederlage in der Rückserie beibrachte und sich Sebastian Pfaff 3:2 (11:9) gegen Tobias Schindling durchsetzen konnte.

Im zweiten Durchgang zwang Pfaff auch Schneider mit 3:2(11:8) in die Knie, während Beck mit 2:3 (7:11) gegen Schindling den Kürzeren zog. Womit das Schlussdoppel, in dem die Besser führten, nicht mehr relevant und die dritte Rückrunden-Pleite perfekt war. „Jetzt müsste es schon glücklich für uns laufen, wenn die Rettung noch gelingen soll“, sieht TSV-Kapitän Pfaff einem Abstieg entgegen.

Von Reinhold Döring

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