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5:5 - Besse verpasst Befreiungsschlag

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Schraubten ihre Erfolgsbilanz auf 13:2: Das Besser Spitzendoppel Pavolka/Pfaff.
Schraubten ihre Erfolgsbilanz auf 13:2: Das Besser Spitzendoppel Pavolka/Pfaff. © Richard Kasiewicz

Der TSV Besse entwickelt sich zum Remis-Spezialisten. Auch gegen den TV Dreieichenhain kam der Tischtennis-Oberligist beim 5:5 in der Bilsteinhalle nicht über eine Punkteteilung nicht hinaus- Trippel-Schritt zum Klassenerhalt, aber nicht der erhoffte Befreiungsschlag.

Edermünde - Der möglich gewesen wäre, denn das TSV-Quartett (ohne Wandachowicz) führte bereits mit 4:1 und 5:2. Auf der Zielgeraden war im letzten Einzel Tyler Köllner der größten Nervenbelastung ausgesetzt. Und musste dieser Tribut zollen. Gegen Jan Eike Schäfer, der Wolfgang Dörner ersetzte, führte der Landwehrhagener mit 2:0-Sätzen und hatte nach 8:11und 5:11 im entscheidenden fünften Durchgang mit einer 8:2-Führung den Triumph vor Augen. Um dann doch noch mit 9:11 einzubrechen. „Das hat ihn schon richtig mitgenommen“, fühlte Kapitän Sebastian Pfaff mit, der zuvor gegen Schäfer mit 3:0 (11:8, 11:1, 11:3) gewonnen hatte.

Anders als beim 5:5 im Hinspiel gelang diesmal nur einen Doppelgewinn durch Pavolka/Pfaff mit 3:0 gegen Gehm/Schäfer, während sich Kaczmarek/Köllner (1:3 gegen Bomsdorf/Werner) geschlagen geben mussten. Dass sich die Edermünder dennoch schnell absetzen konnten, war dem 3:2 (11:8, 13:11, 6:11, 9:11, 11:8)-Coup von Krzystof Kaczmarek gegen Gäste-Ass Matthias Bomsdorf und der deutlichen Formsteigerung von Michal Pavolka zu verdanken. Der Slowake hatte nicht nur im Top-Duell Matthias Bomsdorf mit 3:1 (12:10, 11:4, 3:11, 11:9) im Griff, sondern schaffte es auch, das Abwehrbollwerk von Andreas Gehm in vier Sätzen zu knacken. Und brachte damit sein Team mit 5:2 kurz vor die Ziellinie. Überqueren konnten diese dann aber weder Kaczmarek (0:3 gegen Gehm) noch Pfaff (1:3 gegen Marvin Werner). Was in den bitteren Showdown für Köllner mündete, der in seinem ersten Einzel (2:3 gegen Werner) auch erst im Entscheidungssatz mit 4:11 unterlegen war.

„Schade, dass wir wiederum einen Sieg knapp verpasst haben, aber mit dem Punktgewinn haben wir noch mehr Teams in den Abstiegskampf gezogen“, findet Pfaff. Und ist zuversichtlich, dass im letzten Spiel am 10. April gegen Schlusslicht NSC Watzenborn/Steinberg der dringend nötige doppelte Punktgewinn gelingt.(Von Reinhold Döring)

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