Tischtennis-Oberliga

Besse vor schwieriger Mission gegen Bad Homburg

Im zweiten Paarkreuz gegen Bad Homburgs Bundesliga-Reserve arg gefordert: TSV-Kapitän Sebastian Pfaff.
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Im zweiten Paarkreuz gegen Bad Homburgs Bundesliga-Reserve arg gefordert: TSV-Kapitän Sebastian Pfaff.

Zum Abschluss der Hinrunde in der Tischtennis-Oberliga steht der TSV Besse gegen den Tabellendritten, die Bundesliga-Reserve des TTC OE Bad Homburg, vor einer hohen Hürde (So. 14 Uhr in der Bilsteinhalle).

Besse - Trotz des eindrucksvollen 7:3-Sieges gegen den TuS Kriftel überwiegen beim Aufsteiger die Sorge. Der Grund: Die Lage in der unteren Tabellenhälfte hat sich für die Edermünder während ihrer dreiwöchigen Spielpause verschlechtert, weil der TV Dreieichenhain, Hauptkonkurrent um den rettenden siebten Rang, gegen Fulda-Maberzell II einen unerwarteten 7:3-Sieg verbuchte. Wobei die Domstädter - im Gegensatz zum knapp gewonnen Spiel gegen Besse - ohne beide Spitzenspieler antraten. „Das ist natürlich ärgerlich für uns“, hadert TSV-Teamchef Manfred Pfaff, dessen Mannschaft dadurch auf den Abstiegs-Relegationsplatz gerutscht ist.

Und nun versuchen muss zu kontern. Gegen ein Ensemble, das vor Saisonbeginn als Meisterschaftsfavorit gehandelt wurde. Allerdings leisteten sich die Südhessen ersatzgeschwächt zwei Remis gegen Biebrich und Kriftel sowie ein 4:6 im Gipfeltreffen in Langenselbold. Die Edermünder werden also abwarten müssen, welche Formation die Kurstädter nach Nordhessen schicken. Deren Top-Akteure Cedric Meissner und Benno Oehme kamen schon mehrfach in der 1. Bundesliga zum Einsatz.

„Sollten beide fehlen, erhoffen wir uns mindestens einen Teilerfolg, andernfalls wird es ganz schwierig“, kalkuliert Sebastian Pfaff, der mit Tyler Köllner das zweite TSV-Paarkreuz bildet. Wohl wissend, dass die dort bei den Bad Homburgern nominierten Dominik Scheja (mit 15:1-Bilanz erfolgreichster Ligaspieler) und Adam Janicki das Potenzial besitzen, auch vorn eifrig zu punkten. Auf jeden Fall sind packende Duelle mit Besses Spitzenkönner Michal Pavolka, der sich mit 11:3-Siegen auf den vierten Rang der Liga-Bestenliste vorgearbeitet hat, sowie mit Krzystof Kaczmarek (8:8) zu erwarten.(von Reinhold Döring)

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