1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Schwalm-Eder-Kreis

Besses Kaczmarek glänzt im Spitzenpaarkreuz

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Krzystof Kaczmarek
Krzystof Kaczmarek © Richard Kasiewicz

Der TSV Besse schrammte beim Tabellenführer der Tischtennis-Oberliga nur knapp an einer Überraschung vorbei. „Licht und Schatten lagen diesmal nah beieinander, letztlich hätten wir hier was mitnehmen müssen“, haderte Mannschaftskapitän Sebastian Pfaff mit der 4:6-Niederlage bei der TG Langenselbold.

Langenselbold - Auch, weil er selbst einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte. Der sich anbahnte, als er mit Pavolka gegen Tronin/Rose mit 2:3 (7:11 im fünften Satz) die zweite Saison-Niederlage im Doppel quittieren musste, „die uns letztlich wohl das Remis gekostet hat“ (Pfaff). Denn Kaczmarek/Köllner waren gegen Prause/Waltemode chancenlos.

Nicht besser lief es für den Routinier in den Einzeln. Dass er im unteren Paarkreuz gegen Ex-Nationalspieler Richard Prause in drei Sätzen den Kürzeren zog, war eingeplant. Allerdings nicht die 0:3 (9:11, 11:13, 4:11)-Niederlage gegen TG-Talent David Rose, der für den als Bundesligatrainer geforderten Slobodan Grujic einsprang. „ Müde und schlapp habe ich gespielt“, bekannte „Basti“ Pfaff, dem es als frischgebackenem Vater in den letzten Tagen arg an Schlaf gemangelt hatte.

Erfreulich hingegen: die Leistungssteigerung von Tyler Köllner, der sich gegen Prause in drei Sätzen (4:11, 6:11, 9:11) gut aus der Affäre zog. Um dann mit 3:1 (11:8, 11:13, 12:10, 11:9) gegen David Rose seinen zweiten Saison-Sieg zu landen. Wobei der Landwehrhagener Nervenstärke bewies. „Diesmal hat man gesehen, dass Tyler gegen einen ebenfalls zu den besten hessischen Nachwuchsspielern zählenden Kontrahenten an einen Sieg geglaubt hat“, lobte Pfaff.

Den stärksten Eindruck im Edermünder-Quartett hinterließ Krzystof Kaczmarek, der die Nummer eins der Gastgeber, Christoph Waltemode, mit 3:2 (9:11, 11:7, 7:11, 11:6, 11:6) überraschte. Und anschließend auch noch Alexey Tronin mit 3:1(11:13, 11:7, 11:5, 11:6) bezwang.

Den zuvor schon Michal Pavolka mit 3:0 (11:6 13:11, 11:6) entzaubert hatte. Jedoch konnte der Slowake dann gegen Waltemode sein Potenzial nicht voll ausschöpfen, unterlag mit 1:3 (7:11, 11:8, 6:11, 7:11) und verpasste damit die Chance, den mißglückten Doppelauftakt doch noch zu reparieren. (Von Reinhold Döring)

Auch interessant

Kommentare